Damit nicht aus Versehen nach den vielen Bäumen am Kö auch noch eine Straßenlaterne in der Bürgermeister- Straße dran glauben muss, hat man sich in einem der vielen Augsburger Ämter etwas wirklich Besonderes ausgedacht.
Der sogenannte "Laternen- Laufstall" schützt zuverlässig vor Kettensäge und Co.
Wir vom "Notgroschen" staunen wieder einmal über so viel Kreativität und gratulieren recht herzlich zu dieser guten Idee!
Willkommen im Reich der Fantasie! Wenn Ihr gar nichts mehr zu lesen habt, dann lest unser nichtsnutziges Blättle mit erstaunlichen Nachrichten und Bildern aus der Heimat des Datschiburgers und dem Rest der Welt.
Dienstag, 31. Januar 2012
Samstag, 28. Januar 2012
EXKLUSIV NUR BEI UNS: DIE BROTZEITDOSE FÜR AUGSBURGS STADTRÄTE!

Wie heute aus der Lokalpresse zu erfahren war, ist Schluss mit der Gratis- Verpflegung für Augsburgs Stadträte während der Sitzungszeit.
Ab sofort muss für den kleinen Hunger zwischendurch selbst gesorgt werden.
Und damit die Bäckereien in der Innenstadt nicht gegen elf Uhr völlig überlastet sind und auch der Geldbeutel unserer Volksverteter geschont wird, haben wir vom "Notgroschen" flott eine gute Augsburger Designerin mit der Entwicklung einer Brotzeitdose für die Datschi- Räte beauftragt.

Herausgekommen ist dabei ein Beweis für solide Augsburger Handwerkskunst. Hergestellt aus Recycling- Melamin, in klaren Formen und mit einem praktischen, geräuscharmen Einhandverschluss in optimistischem Blau versehen, ist sie genau das Richtige für alle Schreibtischtäter.
Lediglich die Brotzeitdose von OB Gribl unterscheidet sich durch ein kleines Detail: Hier strahlt die Verschlusslasche in dezentem Gold.
Produziert wird übrigens das praktische Utensil politisch korrekt von Augsburger Hausfrauen, die sich freiwillig für die, wie sie finden, äußerst wichtige Aufgabe gemeldet haben.
Erhältlich sind die Dosen ab sofort im "Notgroschen"- Online- Shop. Ab einer Menge von fünfzig Stück erfolgt die Lieferung gratis.
Mittwoch, 25. Januar 2012
TRIEBGESTEUERT! UND DAS MITTEN AM KÖ!

Widerstand gegen die städtische Abholzpolitik leistet derzeit ein Baum am Königsplatz.
Mit einem kräftigen Austrieb von neuen Ästchen beweist das bis zur Gürtellinie zwangsamputierte Gewächs, dass gegen die Kraft der Natur eine Kettensäge allein nicht genügt.
Ursprünglich war daran gedacht, in Zuge der Neugestaltung des Verkehrsknotenpunktes die Baumstümpfe an den Bahnsteigen zu Design- Stehtischen für die Fahrkartenkontrolleure der AVG umzuwandeln. Sie verfügen bisher noch über keinen Pausenraum und müssen notgedrungen ihr Butterbrot in der Straßenbahn essen.
Militante Baumschützer haben bereits mit einem Protestschreiben auf die in ihren Augen perverse Neunutzung der Baumstümpfe reagiert.
Montag, 23. Januar 2012
SUBBR! DATSCHIS KÖNNEN NICHT NUR SCHWÄBISCH!

Zu einer Prachtmeile mit Weltstadtflair mausert sich Augsburgs Jakoberstraße.
Immer mehr Gastronomiebetriebe, die durchaus mit Etablissements in Berlin, Istanbul und Shanghai mithalten können, öffnen hier ihre Pforten.

Besonders geglückt erscheint uns die Namensgebung der oben im Bild gezeigten Gaststätte.
Sie beweist, dass die Datschis wesentlich mehr können als nur Schwäbisch.
Korrekt in Wortwahl und Sinngehalt, stellt das Werbeschild eine perfekte Synthese von alten und neuen traditionellen Werten dar.
Wie füreinander gemacht scheinen die beiden Teile der Hinweistafel: Im oberen barock geformten Bereich der alteingesessene "Maierbräu" in Altomünster, im unteren geometrisch gestalteten Teil die lässig- coole internationale Ansage: "Beer Factory fun beer and more", was zu Deutsch so viel heißt wie: "Bierfabrik, Spaßbier und mehr..."
Zu wünschen ist, dass auch andere Unternehmen den Zeichen der Zeit folgen und mit Anglizismen das nicht mehr zeitgemäße Erscheinungbild vieler Werbebotschaften aufwerten.
Samstag, 21. Januar 2012
BRUTAL! NÄCHTLICHE SCHLÄGEREI AN STRASSENBAHNHALTESTELLE!

Zu einer schlimmen Schlägerei mit zwei Schwerverletzten kam es vergangene Nacht an einer Augsburger Straßenbahnhaltestelle.

Die beiden Kontrahenten, die während einer Zigarettenpause wegen viel Rauch um Nichts in Konflikt geraten waren, wurden leblos am Rand eines Abfalleimers gefunden.

Da es keine Zeugen zum Tathergang gibt, bleiben die wahren Umstände für die brutale Prügelei ungeklärt.
Mittwoch, 18. Januar 2012
AUGSBURG BLEIBT MOBIL: LECHWERKE STELLEN FAHRZEUGE FÜR KÖ- UMBAU!

Eine große logistische Herausforderung für Augsburgs Verkehrsbetriebe ist der Umbau des zentralen Verkehrsknotenpunkts unserer Stadt.
Bald werden keine Straßenbahnen mehr fahren können, da eine Neuanlage der Gleise ansteht.
Die AVG hat bereits zahlreiche Ersatzbusse auf den neuesten Stand gebracht (s. Bild oben), die jedoch bei weitem nicht ausreichen, um die Fahrgastfluten zu bewältigen.

Nun haben sich Augsburgs Energieversorger, die Lechwerke, bereit erklärt, ihren Brüdern von der AVG unter die Arme zu greifen.
"Wir sitzen alle in einem Boot...äh, Bus", meinen die Vorstandsvorsitzenden der LEW. "Jetzt müssen wir Datschis zusammenhalten. Deshalb geben wir zwei unserer leistungsstärksten Fahrzeuge zum Noteinsatz für die Nahverkehrler ab."

Wann die neuen, äußerst komfortablen und PS- starken Fahrzeuge zum Einsatz kommen, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Dienstag, 17. Januar 2012
ÄSTHETIK PUR: DIE "SCHWARZE TÜTE"!

Vorbildlich und mit ästhetischem Feingefühl reagieren Augsburgs Hundebesitzer auf außergewöhnliche Situationen.

Sollte einmal keiner der städtischen "Robidogs" in Sicht sein, um das dringende Geschäft seines vierbeinigen Lieblings zu beseitigen, gibt es durchaus andere Möglichkeiten.
Eine besonders elegante Möglichkeit zur Entsorgung stellt die sogenannte "Schwarze Tüte" dar.


In dezentes Mattschwarz gehüllt, lässt diese Verpackung jedes peinliche Häufchen zum koketten Hingucker werden, der für Abwechslung an eintönigen Straßenzügen sorgt.
Auch vorübereilende Passanten äußerten sich positiv über das gelungene Arrangement, das zu näherer Betrachtung einlädt.
Sonntag, 15. Januar 2012
FINANZNOT! AUGSBURGER MÜSSEN IN MÜNCHEN BETTELN!

Schlimme Folgen haben die klammen Stadtkassen derzeit für mehrere hundert städtische Verwaltungsangestellte.
Da Sparen allein nicht genügt, wurden sie dazu verpflichtet, in der reichen Nachbarstadt München Geld zu sammeln, damit wenigstens die schlimmsten Finanzlöcher gestopft werden können.
Gekleidet in die Stadtfarben und mit einem Schild mit der Aufschrift "Ich bin Augsburger und brauche Geld" versehen sie nun ihren peinlichen Dienst an zentralen Plätzen der Landeshauptstadt.
Wer sich weigert, auf Betteltour zu gehen , hat mit einer Kündigung zu rechnen, so die vertrauliche Auskunft einer Insiderin.
Die Stadtkämmerei erhofft sich durch die ungewöhnliche Aktion Mehreinnahmen im vierstelligen Bereich.
Samstag, 7. Januar 2012
DATSCHIS SAGEN, WO`S LANGGEHT: JETZT KOMMEN DIE SYMPATEN!

Augsburgs größte historische Baustelle seit Errichtung der Wallanlagen, der Königsplatzumbau, führt mittlerweile zu einer stadtweit grassierenden Desorientierung der Bürger.

Um einer größeren Hysterie vorzubeugen, wird nun Plan X, wie er in internen Kreisen genannt wird, zum Einsatz kommen.
Sogenannte "SymPaten", das sind Fuggerstädter, die über viel Zeit, Geduld und Toleranz verfügen, sollen allen verirrten Schäflein der Nahverkehrsherde den richtigen Weg zeigen.

In psychologisch betreuten Kursen lernen die menschlichen Wegweiser alles Nötige über den Umgang mit verwirrten Datschis.
"Erstes Ziel ist die Vermittlung einer positiven Gesprächsatmosphäre", so Corinna P., die verhaltenstherapeutisch geschulte Ausbilderin der "SymPaten".
"Denn wenn der Augsburger nicht mehr weiß, wo es langgeht, kann er schnell zum Psychopathen werden. Gezeigt hat das kürzlich die Schließung einer "Reiter"- Filiale in Lechhausen. Dort lief ein 56- jähriger Amok, weil er seinen geliebten Backlaib nicht mehr bekam und für ihn eine Fahrt mit der Straßenbahn in ein anderes Stadtviertel ein unüberwindliches Hindernis darstellte..."

Um sich besser gegen Angriffe desorientierter Bürger, die ihre gewohnte Nahverkehrsverbindung nicht finden, zur Wehr setzen zu können, dürfen die mit grün-weiß-roten Overalls bekleideten städtischen Informanten, die auch einen Grundkurs in den gängigen Nahkampftechniken erhalten, nur zu zweit auf Streife gehen. Auch ist die Schichtdauer wegen der menschlich äußerst fordernden Tätigkeit auf zwei Stunden begrenzt.

Was die Ausrüstung angeht, sind die "SymPaten" auf dem neuesten Stand. Neben einer Verbandstasche und Instant- Schupfnudelportionen führen sie ähnlich wie die Schweizer Rettungshunde ein Fässchen mit sich, das mit guttemperiertem "Augusta"- Bier gefüllt ist. Dies macht es möglich, den von vielen Irrwegen entkräfteten AVG- Fahrgästen ein Quäntchen Trost in ihrer ausweglosen Lage zu spenden.
Ehrensache ist außerdem, mit dem alteingesessenen AVG- Personal in keinerlei Konkurrenzsituation zu kommen.
Deshalb erfolgt der Arbeitseinsatz der "SymPaten" mindestens zwei Kilometer entfernt von den Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs.
So befindet sich beispielsweise der Infopunkt für den im Umbau befindlichen Königsplatz auf Höhe des etwas abgelegenen Plärrerbads.
Zu hoffen ist, dass durch diese einzigartige Bürgerhilfe auch in Zeiten schwerwiegender innerstädtischer Umwälzungen Augsburgs Einwohner sicher und reibungslos den Zentrumsbereich passieren können.
Dienstag, 3. Januar 2012
NOTGROSCHENS NEUJAHRSVORSATZ: ÖFTER MAL EINE GUTE TAT!

Liebe Leser!
Hier sind wir wieder und wünschen Euch natürlich erst einmal ein gutes neues Jahr. Bleibt fröhlich, auch wenn das mit dem Lachen manchmal gar nicht so einfach ist.
Aber für die ganz trostlosen Tage habt Ihr ja uns.
Natürlich haben auch wir vom "Notgroschen" einige Vorsätze fürs neue Jahr gefasst.
Der Wichtigste stammt von unserer Schwester Rabiata, die nach wie vor unermüdlich im Dienste der tätigen Caritas steht.
Sie meint: "Jeden Tag eine gute Tat und man kann sich so manche kleine Sünde reuelos leisten...".
Recht hat sie und so haben wir gleich angefangen mit den Werken der Nächstenliebe.


Besonders Leid getan hat uns in der Weihnachtszeit das arme "Bild"- Zeitungsmädchen "Kitty", denn sie hat wie viele der Girlies in dieser Zeitung nichts anzuziehen. Vermutlich verprassen die Herren Redakteure sämtliche Einnahmen und kein Cent bleibt übrig für ein bisschen Damenoberbekleidung.
Und so beschlossen wir: Kitty braucht anständige Klamotten. Nicht lange gefackelt, Liebe ward Tat und schon hatte die Gute ein schönes neues Kleid.
Allererste Designarbeit aus der Textilstadt Augsburg- wir schwören!
Findet ihr nicht, dass Kitty gleich viel besser aussieht? Und glücklicher dazu?
Beflügelt von unserem Erfolg versprechen wir: Ab sofort gibts jeden Monat ein neues Gewand für eine der unbekleideten Bild- Damen.
Ihr dürft gespannt sein,
meinen die Mädels vom "Notgroschen"
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