Dienstag, 21. April 2009

RIESENSANDKASTEN IN DER CITY-GALERIE!

Zuerst dachten wir, das wird nichts mit dem "tim" aus Sand...

Als wir Redakteurinnen letzten Samstag in der City- Galerie waren, um uns mit sexy Frühlingsklamotten einzudecken, war an dieser Stelle noch eine ominöse Buddhaskulptur und auch die freundliche Dame an der Information hatte keine Ahnung, wo denn unser Textilmuseum aus Sand gebaut werden sollte.
Ziemlich enttäuscht zogen wir wieder ab, wollten wir doch eigentlich die Super- Exklusivfotos von diesem Turmbau zu Babel schießen.
Heute allerdings waren die beiden Sandkünstler aus Holland und Surinam fleißig am Werkeln und bis Freitag soll das "tim" aus Sand fertig sein.
Also nichts wie hin und Staunen!

Sonntag, 19. April 2009

SAUFRAUM IN OBERHAUSEN GESUCHT! DER "NOTGROSCHEN" HILFT STADTRAT GANDENHEIMER!

Hinter dieser Hecke verbirgt sich Oberhausens Pöbel und der soll weg vom Bahnhofsplatz!

Vielleicht in diese gemütliche Bleibe in der Schöpplerstraße?

Oder in die lebendige Donauwörther Straße? Trambahnanschluss gleich vor der Tür...

Danke, Herr Stadtrat! Sie haben unser Wochenende gerettet!
Die Nachrichten vom Oberhauser Bahnhof sind wirklich skandalös.
Nichts wie wild urinierende, ständig betrunkene Asoziale auf dem Bahnhofsvorplatz.
Dass das die braven Bürger aus dem Viertel aufregt, ist klar.
Und jetzt kommen Sie ins Spiel, Herr Stadtrat. Eine superfantasievolle Lösung haben Sie aus der Westentasche gezaubert: Einen "Saufraum" solls zukünftig geben in Oberhausen, wo`s der Pöbel wesentlich gemütlicher hat...

Hinter der Kirche St. Josef: Campingsaufraum, pastorale Begleitung durch den zutändigen Seelsorger inbegriffen

Was wir bemängeln müssen, ist die derbe Ausdrucksweise: ...Saufraum...! Wie wärs mit "Trinkhalle" oder ja, momentan fällt uns nichts Passendes ein.

Wie wir hörten, hat auch Ordnungsreferent Böhm seine Unterstützung zugesagt. Er meint: "Das sind Menschen vom Rande der Gesellschaft, die müssen sich auch irgendwo aufhalten." Verdrängung ohne Alternative bringe nichts, denn "die treiben dann durch die Stadt und kommen woanders raus." Hat er gesagt, der Böhm...

Auch schön: Mobiler Saufraum, gesehen in der Kiesowstraße

Vielleicht ein Anhängersaufraum oder ein Zeltsaufraum? Fantasie hat keine Grenzen...

Und weil wir vom "Notgroschen" auch finden, dass da eine Lösung her muss, haben wir auf unseren Sonntagsausflug aufs Land verzichtet und uns im Viertel schon mal nach passenden Lokalitäten umgeschaut...

Die naheliegendste Lösung: Großzügige Kellerbar in nächster Nähe zum Bahnhof

Samstag, 18. April 2009

HEY AUGSBURGER MÄNNER! WIR SUCHEN DEN "MR. NOTGROSCHEN 2009"!


Wie sieht er wohl aus, unser "Mr. Notgroschen 2009"?


Diesmal wenden wir uns an unsere männlichen Leser!

Bevor Ihr Euch für den Titel des "Mr. Augsburg" bewerbt, kommt lieber zu uns!
Wir suchen Augsburgs tollsten Mann.

Ob Waschbär oder Waschbrett, Softie oder Macho, Musiker oder Automechaniker, wir sind gespannt, wer sich bewirbt.

Heidi Klum sitzt leider- oder gottseidank- nicht in unserer Jury, dafür wir mit allen Wassern gewaschenen Redakteurinnen.
Und wir sind anspruchsvoll, wie Ihr Euch vorstellen könnt.

Dem Gewinner winkt ein Abendessen mit unserer charmanten Chefin und ein Modelvertrag beim Hemdenstadel.

Also nix wie ran, bisschen Rasierwasser hinter die Ohren und den allerverwegensten Verführerblick vorm Spiegel üben...

Eure Bewerbungen erreichen uns immer und überall!

Toi toi toi
Eure Mädels vom "Notgroschen"


Mittwoch, 15. April 2009

"ALLES, WAS WIR ANFASSEN, GEHT IN DIE BRÜCHE!" KRISENMANAGEMENT VON GRAB UND GRIBL TRÄGT ERSTE FRÜCHTE!


Was hier aussieht, wie eine einfache Baustelle, ist weitaus mehr...

BALD SEEFESTSPIELE IN AUGSBURG?
ERSTE EXKLUSIVE BILDER NUR BEI UNS!



Dass unsere Freilichtbühne am Roten Tor dringend sanierungsbedürftig ist, ist kein Geheimnis. Auch, dass die Stadtsäckel unseres Kämmerers Hermann Weber ratzeleer sind.
Findige Köpfe haben nun die perfekte Lösung. Schnell zu realisieren und soo preisgünstig!


Hier werden ganz geheim die Rohre verlegt für...

Die Freilichtbühne wird schon bald geflutet!
Geradezu ideal bietet sich die Vertiefung am Roten Tor dazu an.
Ein wunderbarer See wird entstehen.
Die Sitztribünen werden in die Parkanlage im Westen ausgelagert, Straßenbahn und Autoverkehr unterirdisch abgeleitet.

Unsere Theaterintendantin Juliane Votteler lag die letzten Wochen nicht etwa, wie berichtet, mit Lungenentzündung im Bett, sondern war unterwegs zu geheimen Erkundungsreisen in Mörbisch und Bregenz, wo zwei der bekanntesten Seebühnen sind, um sich Tips für die Realisierung der Augsburger Seefestspiele zu holen.
Das wird vor allem die Schauspielbesucher, die den Zustand unserer Theaterspielstätten beklagen, freuen.



Bis zum 1. Mai soll die idyllische Wasserfläche am Roten Tor provisorisch fertiggestellt sein

Wie man hört, darf der DGB am 1. Mai 09 als Versuchskaninchen herhalten und den neuen See testen.
Denn wenn da ein paar von den linken Protestlern für mehr Arbeiterrechte absaufen, ists nicht so schlimm...
Das Rednerpult soll weiteren Gerüchten zufolge auf einem Floß stehen und dass vielen der Kundgebungsbesucher das Wasser bis zum Hals steht, weiß man sowieso...

Dienstag, 14. April 2009

SCHWESTER RABIATAS WORT ZUM MITTWOCH

Oh, Maria hilf! Unser Medienbischof hat mal wieder zugeschlagen!

MEINE LIEBEN UNGLÄUBIGEN SCHWESTERN UND BRÜDER!

Was muß ich gestern in der Zeitung lesen über meinen Chef...oh je oh je!
Da hat er wieder sein Mundwerk nicht in Zaum gehabt und gleich haben sich die Medienfritzis auf ihn gestürzt.

Antworten kann ich ihm da nur mir einem Spruch aus meinem Poesiealbum:
"Nimm die Zunge wohl in Acht, sprich kein Wörtchen unbedacht.
Denn ein Wort zu schnell gesprochen, wird von der Presse sofort erbrochen...", oder so.

Ich will ja jetzt das ganze peinliche Zeugs hier gar nicht wiederholen, das könnt Ihr in unserer "Augsburger Gemeinen" nachlesen.

Was ich mich frage, ist: hat denn mein Chef keinen, der seine Predigten vorab mal durchliest? Oder macht er das allein mit dem Heiligen Geist aus, den er vorher mit Karlsbader Oblaten gedopt hat? Schlechte Wahl, denn der Vogel ist süchtig nach Opium fürs Volk...

Deshalb schlage ich vor: Lieber Chef Walter, nimm mich, die Schwester Rabiata, als Korrekturleserin, denn ich bin mit allen Wassern gewaschen.
Und als Beweis meiner Qualitäten gibts noch ein kleines Bischofswitzle gratis.

Also:

Kommt unser Bischof Mixa in den Himmel...
Der Thron des Herrgotts ist grad leer, weil Er dringend ins Büro seiner himmlischen Redakteurin musste.
Schnell setzt sich der Herr Bischof auf den vakanten Chefsessel.
Und geht da auch nicht mehr `runter. Grad schön ists und das hat er sich immer schon gewünscht. Kein Bitten und Betteln hilft, selbst sein Chef hat schlechte Karten.
Jetzt ist guter Rat teuer. Das geht doch nicht, ein Bischof auf dem Thron Gottes!
Diskutiert wird vom Cherubim bis zum untersten Engel, wie das Problem zu lösen sei.
Und siehe da, dem allerkleinsten Engele fällt die Super- Lösung ein: "...Wir sagen ihm einfach, draußen vorm Himmelstor steht ein Kamerateam..."

Genau, das wars, und schwuppsdiwupps war der Chefsessel wieder frei für unsern Herrgott!

So meine lieben Ungläubigen im Geiste,
jetzt wisst Ihrs!
Bis zum nächsten Mal
Eure
Unbarmherzige
Sr. Rabiata

Montag, 13. April 2009

EIN MÜLLMANN TRÄUMT: BALD MEGA-SPASSBAD VOR DEN TOREN DER FUGGERSTADT?

Unser Lieblings- Satire- Sender a-tv!

ARBEITSWÜTIGE "NOTGROSCHEN"- REDAKTEURINNEN AUS DEM OSTERURLAUB ZURÜCK!

Hey, da wollten wir Redakteurinnen uns heute abend nach der Rückkehr aus Hasiland ordentlich bei unserem Lieblingssatiresender entspannen und was sehen wir?
Nix Neues bei a-tv!
Ein Beitrag, der letzte Woche schon lief. Und weils ihn immer noch gibt, denken wir, da muss wohl eine wichtige Botschaft drinstecken!
Tuts auch: die Herren Michale und Guggenberger mit ihren AVA- blauen Partnerlookkrawatten im Gespräch mit einem süßen kinnbärtigen Reporterfrischling...

Nach vielem Hin und Her über Energie gehts endlich zur Sache: Dr. Michale, der Geschäftsführer des vulkanischen Wunderunternehmens AVA, hat einen Traum: ein Erlebnisbad direkt neben der Müllverbrennung. In schwäbischer Sparsamkeit könnte so die Abwärme der Anlage optimal genutzt werden. Mit wenigen kleinen Rohren käme die Hitze der Brennöfen ohne Umwege in der Sauna und dem Schwimmbad an und das alles zu supergünstigen Preisen für die Besucher. Ein weiterer Pluspunkt: die Autobahn samt See in nächster Nähe!
Jaa, das hat uns noch gefehlt zu unserem Frühlingsglück! Wie man hört, solls da im Wellnessbereich sogar echte Schwabenerdepackungen und Schlackenaufbereitung für die weibliche schönheitsbewusste Kundschaft geben!

Weiter so, wünschen sich die "Notgroschen"- Redakteurinnen, die schon mal den Bikini einpacken...

Freitag, 10. April 2009

DAS NOTGROSCHEN- OSTER- SPEZIAL! PROSTITUIERTENSTREIT IN DER HASENGASSE! WIR ENTHÜLLEN DIE GANZE WAHRHEIT!


Hier spielte sich die Geschichte, die Augsburg in Atem hielt, ab


Augsburgs tolles Rotlichtviertel bei Tag. Noble Ecke!

So, liebe Leser!

Da sind sich neulich in der Hasengasse angeblich drei Freudenmädels in die Haare geraten.
Die Drei, das sind die Susi, die Betty und die Lissy.
Normalerweise verstehen sie sich supergut und sind der Meinung, dass es den dummen Mannsbildern nicht anders gehört, als aus ihren Begierden Geld zu machen.
Und damits im Geschäft gerecht zugeht und sie sich nicht unnütz streiten müssen, hat sich jede ihr Territorium abgesteckt.

Na ja, am Samstag abend kommt der dicke Albert ins Rotlichtviertel, weil er sich von seiner Frau mal wieder vernachlässigt fühlt und stellt sich leider genau auf die Grenze der Reviere.
Er kann sich nämlich nicht entscheiden zwischen der Susi mit ihren dicken..., der Betty, die so gut... kann und der Lissy, die immer ein offenes Ohr für seine Sorgen hat.


Extra für unsere Leser: Eine genaue Darstellung der verflixten Situation

Zuerst haben die Mädels noch versucht, das Problem gütlich zu regeln und jede hat dem Albert gut zugeredet.
Aber der war sowieso schon sternhagelvoll, hats einfach nicht gerafft und ist auf der Grenze stehengeblieben wie ein Ochs, wenns blitzt.
Das hat die Damen dann derart in Rage gebracht, dass sie schließlich statt auf den Albert aufeinander losgegangen sind.

Aber nicht lang!
Als dann die Polizei anrückte, war ihnen ihre Frauenfreundschaft doch wichtiger und sie haben sich ganz schnell wieder versöhnt.
Den Albert haben sie heimgeschickt zu seiner Alten und ihm gewünscht, dass er sich da recht langweilen möge.

Und wer Euch was anderes erzählt, wie`s war letzten Samstag in der Hasengasse, dem glaubt kein Wort!

Wir Redakteurinnen vom Notgroschen gehen jetzt in den verdienten Urlaub und wünschen Euch Lesern frohe Ostern.
Haltet die Eier warm und die Ohren steif,
nächste Woche sind wir wieder da mit haarsträubenden Geschichten aus unserem geliebten Datschiburg.