Sonntag, 18. Oktober 2009

AUGSBURGS STADTKASSE LEER? DER NOTGROSCHEN HAT DIE LÖSUNG!

Foto: In St. Anna längst Realität- vielleicht die Rettung für Augsburgs leere Stadtkasse?

Hallo sehr verehrter Stadtkämmerer Hermann Weber!

Wir vom "Notgroschen" haben die Lösung für Augsburgs leere Stadtsäckel!
Als unsere Schwester Rabiata kürzlich ihren evangelischen Brüdern und Schwestern einen Besuch in St. Anna abstattete, fiel ihr dort dieser Wunderapparat sofort ins Auge: Ein elektronischer Opferstock! Einfach die EC- Karte reinschieben, Spendenbetrag eintippen und schon geht eine Menge Kohle aufs richtige Konto.

Wie wäre es also: Anstatt die Bürger mit unsinnigen Sparmaßnahmen zu traktieren, lieber ein paar solche tolle rote Kisten z.B. am Kö oder vor dem Rathaus plazieren und den Spieltrieb unserer Datschiburger reizen. Die stecken bestimmt gerne ihr Kontokärtle in die Maschine und sind dabei nicht knausrig!
Dann rollt der Rubel in Augsburgs Kassen,
das garantieren
die Redakteurinnen vom "Notgroschen"



Donnerstag, 15. Oktober 2009

KOMMT VERGESSENER HEILIGENSCHEIN JETZT UNTER DEN HAMMER?

Foto: Gegen Höchstgebot abzugeben: Der herrenlose Heiligenschein (Schaufenstermitte)

Noch immer schwirrt der auf einer Hutablage in der Bar "Laola" vergessene Heilgenschein (wir berichteten) orientierungslos im Lokal umher und soll nun meistbietend versteigert werden.
Nachdem sich der Besitzer der äußerst seltenen Kopfbedeckung bisher nicht gemeldet hat, will der Wirt der Kneipe am Mittleren Graben nun das Fundstück zur Versteigerung ins Städtische Leihamt bringen, um eine weitere Gefährdung seiner Gäste durch den tieffliegenden himmlischen Kamikazereifen auszuschließen.
Warum hier ein Heiliger sein zweitbestes Teil einfach an den Nagel gehängt hat, bleibt weiter unklar. Vielleicht findet er ja ein irdisches Leben mit Wein, Weib und ohne Gesang einfach besser.

Der nächste Termin für die Versteigerung von Fundsachen kann nachgefragt werden beim
Städt. Fundamt
Franziskanergasse 4
86150 Augsburg

Montag, 12. Oktober 2009

BALD OPEN- AIR- TRAUUNG MIT WALTER BÖHM?

Foto: Der Traum einer jeden Augsburgerin: Ein Ja- Wort auf dem Perlachturm

Nachdem Karl Krömer, der Leiter des Augsburger Standesamts sich so vehement gegen Trauungen im Freien ausgesprochen hat, sahen viele Augsburger Heiratswillige ihre kühnen Pläne schon in Schall und Rauch aufgehen. Keine Hochzeit auf dem Perlachturm oder im Rosenaustadion? Schade!
Jetzt hat Ordnungsreferent Böhm, der Vorgesetzte Krömers, ein Machtwort gesprochen: "Wenn es unter würdigen Rahmenbedingungen passiert, bin ich einer Trauung unter freiem Himmel nicht abgeneigt. Wenn die Leute unzufrieden sind mit der Entscheidung des Standesamtsleiters, sollen sie zu mir kommen."

Wir Redakteurinnen finden das super! Dass der Perlachturm ein würdiger Ort ist für eine Datschiburger Hochzeit, ist unumstritten.
Ja, und Walter Böhm als Standesbeamten fänden wir auch Klasse!

Also liebe Leser und Leserinnen, noch ist nicht Hopfen und Malz verloren: Einen würdigen Augsburger Ort gesucht und schon könnt Ihr Euch trauen...

Samstag, 10. Oktober 2009

IST DIE AVG BESSER ALS IHR RUF?

Foto: Ja subbr, es gibt ja doch eine Beschwerdestelle bei der AVG

Bei unserer heutigen Strassenbahnfahrt ins Städtle fielen uns diese tollen Flyer der AVG auf.
Endlich gibts da eine Nummer gegen Kummer im öffentlichen Nahverkehr.
Das ist sicherlich auch für die Familie mit der jugendlichen Schwarzfahrerin wider Willen (wir berichteten) ein heißer Tipp.
Also nichts wie ran ans Telefon!

Foto: Allzeit gesprächsbereit- die Telefonseelsorge der AVG

Wir sind gespannt, ob die sicherlich psychologisch geschulten Kriseninterventionsberater die ihnen gestellte Aufgabe mit Bravour meistern oder doch wieder der altgewohnte Datschiburg- Muff dort herrscht.
Charmante Callgirls, die sich kommunikationsgeschult den Sorgen der mobilen Kundschaft widmen oder ein dauerndes Belegtzeichen?
Wir werden sehen und das neue Angebot testen.
Auch für Herrn Braun von rt.1 garantiert mal eine gute Nummer!

ABGESTEMPELT! AVG ZOCKT SCHÜLERIN (10) AB!

Foto: Wer weiß, ob der Chip in der Fahrkarte funktionert...

Wie eine zehnjährige Schülerin zur registrierten Schwarzfahrerin wurde, erzählt die folgende, wahre Geschichte.

Die Mutter des Mädchens:
"Meine Tochter wurde auf ihrem Schulweg, den sie mit der Straßenbahn zurücklegt, von einem AVG- Angestellten kontrolliert.
Er prüfte das am Schuljahresanfang ausgegebene Abo auf Gültigkeit und da das Lesegerät den Chip der Fahrkarte nicht registrieren konnte, bekam meine Tochter einen "Strafzettel" über 40 Euro, den sie mir völlig eingeschüchtert zu Hause vorlegte.
Da das Bußgeld unberechtigt war, machte ich mich tags darauf persönlich auf zum Kundencenter der Stadtwerke, um die Sache zu bereinigen. Denn auf dem Beleg war weder eine Telefonnummer noch ein Ansprechpartner für Rückfragen vermerkt.
Die dortige Sachbearbeiterin meinte, ohne sich für die Panne zu entschuldigen, der Chip auf der Fahrkarte meiner Tochter wäre defekt und stellte mir nach fünf (!) Fehlversuchen eine vorläufige Karte aus. Das Bußgeld wollte sie stornieren.

Ende gut alles gut? Weit gefehlt!
Drei Tage später erhielten wir ein Schreiben der AVG, darin eine Rechnung über vierzig Euro und die Information, dass meine Tochter als "Schwarzfahrer" bei der AVG registriert sei.
Nun nahm sich mein Mann der Sache an und sprach bei der AVG vor. Jedoch ohne Erfolg.
Wir überlegen jetzt, rechtliche Schritte einzuleiten, es kann doch nicht sein, dass eine Zehnjährige als Schwarzfahrerin abgestempelt wird, zumal sie ein gültiges Abo hatte und außerdem in diesem Alter, wie alle wissen, die Fahrt zur Schule kostenfrei ist.
Die AVG kann sich ein derart kundenunfreundliches Verhalten auch nur leisten, weil sie in der Monopolstellung ist und die Leute darauf angewiesen sind.
Dass man kürzlich den freundlichsten Augsburger Busfahrer gewählt hat, erscheint uns als pure Verarschung der Kunden!"
Soweit die Mutter der zehnjährigen Gymnasiastin.

Auch wir vom "Notgroschen" finden den Vorfall empörend und hoffen zumindest auf eine Entschuldigung bei der betroffenen Familie.
Hier haben Stadtwerke und AVG wieder einmal gezeigt, was sie können. Applaus!

Donnerstag, 8. Oktober 2009

WUNDER IN ST. MAX?

Foto: Kleiner Glockenturm mit großem Geläut

Liebe Leser,
sicherlich seid ihr schon zur Mittagszeit an der Kirche St. Max in der Jakobervorstadt vorbeigekommen und wart beeindruckt vom Powersound der Kirchenglocken. Klar, so eine mächtige Kirche hat natürlich richtig große Glocken und einen dem Kirchenschiff ebenbürtigen Kirchturm.
Aber weit gefehlt!
Lässt der Vorbeigehende seinen Blick nach oben schweifen, wird er statt einem Turm nur ein kleines Türmle ganz nach Augsburger Art erblicken und vielleicht an ein Wunder glauben:
Hat etwa der Herrgott Wundersames getan und die kleinen Glöckchen im Türmle in Jerichos Posaunen verwandelt?
Nichts dergleichen! St. Max ist eine der wenigen Kirchen, die mit einem elektronischen Glockengeläut ausgestattet sind.
Tolle Sache! Maximale Wirkung mit minimalem Einsatz!
Unsere Schwester Rabiata meint sogar, das sei das Originalgeläut aus dem Petersdom in Rom...
Sei es, wie es will, uns gefällts.
Und wer es genauer wissen will, wende sich an den Pfarrer von St. Max!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

TRAGISCH! JUNGE FRAU ZERREISST IHR LETZTES HEMD!

Foto: Armes Mädchen, das letzte Hemd kaputt!

Bei unserer wöchentlichen Presseschau sind wir in der "Blöd"- Zeitung auf eine wirklich schreckliche Geschichte gestoßen.
Unsere Schwester Rabiata, die sich der tatkräftigen Nächstenliebe verschrieben hat, ist entsetzt. "Da steht St. Martin, das Fest des Teilens vor der Tür, und das arme Mädchen hat nichts anzuziehen", seufzt sie.
Wie unsere Recherchen ergaben, hat die bemitleidenswerte junge Frau beim Versuch, in ihr letztes warmes Unterhemd zu schlüpfen, das gute Stück leider zerrissen. Und weil sie wirklich arm ist, hat sie die Story an die "Blöd"- Zeitung verkauft, damit die vielleicht ein paar Kröten für kuschlige Unterwäsche und einen neuen Wintermantel`rausrückt.

Schwester Rabiata jedenfalls, die wie Ihr wisst, ein mildtätiges Herz hat, möchte für die völlig verarmte Hilde, Helga oder wie auch immer sie heißt, eine Hilfsaktion starten und bittet die "Notgroschen"- Leser wieder einmal um tatkräftige Mithilfe: "Bitte, meine lieben ungläubigen Brüder und Schwestern, spendet Winterkleidung für dieses vom Leben gezeichnete Mädchen! Pudelmützen, Schals, Pullover, auch Tante Bertas alter Silberfuchs, alles ist willkommen!"
Nicht angenommen werden Stringtangas, Strapse und Reizwäsche aller Art, denn die sind nicht wintertauglich.
Also liebe Leser und Leserinnen, ran an Euren Kleiderschrank, es findet sich bestimmt etwas Passendes, was armen Mädchen Freude macht!