Freitag, 6. November 2009

NÄCHTLICHES VERKEHRSVERBOT IN DER HASENGASSE!

Foto: Augsburgs Freudenmädchen können ungestört schlafen

Schon seit längerem war Augsburgs Liebesdienerinnen die dauernde Nachtarbeit ein Dorn im Auge.
"Jede Nacht Verkehr, das ist einfach unmenschlich, wir wollen Arbeitszeiten wie alle anderen Berufstätigen auch", meint Lissy, eine langjährige Anwohnerin der Hasengasse.
Zusammen mit ihren Kolleginnen hat die rührige Vertreterin des horizontalen Gewerbes einen überzeugenden Brief mit einer langen Unterschriftenliste an OB Gribl geschickt.
Darin heißt es unter anderem: "Wenn die Männer ein Bedürfnis nach unserer Zuwendung haben, können sie doch tagsüber zu uns kommen, vielleicht auch mal ein paar Semmeln zum Frühstück mitbringen oder uns mittags den Müll runtertragen. Und sollte ihre Alte sie beim Verlassen unserer Häuser sehen, wärs auch nicht so schlimm..."

Egal, was sonst noch im Schreiben an unser Stadtoberhaupt stand, der Wunsch der Männerversteherinnen aus der Hasengasse wurde erfüllt: Zwischen 19.00 und 4.00 Uhr herrscht striktes Verkehrsverbot.
Wer das nicht glaubt, geht hin und überzeugt sich selbst!

Mittwoch, 4. November 2009

GELDNOT! FUGGEREI ZIEHT INS LEGOLAND UM!

Foto: Bewohner und Mobiliar sind schon im Lastwagen, jetzt wird noch die Kulisse abgebaut

Wirklich tragisch für Augsburg!
Das Vorzeigeobjekt der Fuggerstadt ist demnächst mit Mann und Maus im Günzburger Legoland zu besichtigen.
Wolf Dietrich von Hundt, der Administrator der Fuggerschen Stiftungen im Interview mit dem "Notgroschen": "Die finanzielle Situation ist unhaltbar, die paar Euro, die durch Eintrittsgelder und die Dauerkarten einiger spendenbereiter Augsbürger hereinkamen, reichten ja nicht einmal aus, um neue Fußabstreifer für die Wohnungen der Fuggerei zu kaufen, geschweige denn für größere Reparaturen.
So sahen wir uns gezwungen, das gesamte Ensemble an Legoland zu verkaufen. Schade für Augsburg, aber wer zahlt, schafft an und das ist in diesem Fall der dänische Bauklotzmogul."

Nachdem heute die Bewohner und ihre Möbel die Häuser verlassen haben und schon unterwegs im Umzugswagen in ihre neue Heimat sind, wird morgen ein Spezialunternehmen die gesamte Sozialsiedlung behutsam Stein für Stein abtragen und im Freizeitpark bei Günzburg wieder aufbauen.
Als Alternative für die verlorengegangene Sehenswürdigkeit soll nun das Univiertel zum neuen Touristenmagnet werden.
Hinweisschilder für die Sightseeingbusse aus Italien, Holland und den Rest der Welt werden in den nächsten Tagen aufgestellt.




Dienstag, 3. November 2009

PEINLICH! DER "NOTGROSCHEN" VERGISST DEN WELTMÄNNERTAG!

Foto: Ein kleiner Trost- diese tolle Maschine

Liebe Männer!

Es ist uns ja wirklich peinlich, aber vor lauter hochgradig wichtigen Recherchen wäre uns beinahe der Weltmännertag, der heute stattfindet, durch die Lappen gegangen.
Ja, also- wir sagen wie`s ist: Mit Euch gehts nicht und ohne Euch auch nicht.
Statt einer Schachtel Mon Cheri oder einer Präsentpackung Verhüterlis bekommt Ihr ein Foto von einer wirklich heißen Maschine, die ein Mitglied der "Hells Angels" kürzlich in den Rote- Torwall- Anlagen geparkt hatte.

Also, bleibt, wie Ihr seid!

Eure Mädels vom "Notgroschen"

Sonntag, 1. November 2009

FEUILLETON: MODERNE KUNST IN AUGSBURG

Foto: Bewegend, diese Darstellung des Augsburger Perlachturms

Besonders interessiert sind wir vom "Notgroschen" an moderner Kunst in Augsburg.
Als absolute Bereicherung empfinden wir deshalb dieses Piktogramm eines anonymen Künstlers.
Reduziert auf das Wesentliche, sehen wir hier eine Darstellung des Perlachturms, flankiert von zwei Zirbelnüssen. Die lichte gelbe Farbe soll auf die Immanenz des Alltäglichen, die bis tief hinein in das Innerste eines jeden Datschiburgers wirkt, hindeuten.
Augsburgs Kulturbürgermeister Grab war beim Anblick des richtungweisenden Werkes derart betroffen, dass er in Kürze sein Amt abgeben und einem Karthäuserorden beitreten will.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

PERLEN VOR DIE SÄUE?


Foto: Schade, kein Mensch liest diese schönen Texte

In diesen Tagen werden die Ergebnisse des Fünften Schreibwettbewerbs Augsburger Schüler der Öffentlichkeit präsentiert.
Unter dem Motto: "Die Stadt lebt und regt zum Schreiben an" haben Schüler und Schülerinnen zahlreich an der Aktion teilgenommen.
Leider sind die tollen Taschenbücher mit den gesammelten Texten, die in den Jahren zuvor verteilt wurden, dieses Jahr dem Sparzwang der Stadt und dem superkreativen Marketingteam der AVG zum Opfer gefallen. Die wunderschönen Schöpfungen der Jungliteraten müssen sich nun mit einem Fensterplatz in der Straßenbahn begnügen.
Schnöde Aufkleber, denen der AVG- Veröffentlichungen an den Fensterscheiben ähnlich, sollen die Schülertexte den Augsburgern nahebringen.
Da die Aufkleber auch noch weit über der Sitzhöhe der Fahrgäste angebracht sind, wird kaum jemand sie wahrnehmen.

Schade, hier werden Perlen vor die Säue geworfen,
finden die Redakteurinnen vom "Notgroschen"
und pflücken gerne die geheimen Kostbarkeiten...



Mittwoch, 28. Oktober 2009

ENDLICH: IMPFSTOFF GEGEN SCHWEINEGRIPPE JETZT AUCH IN AUGSBURG ERHÄLTLICH!

Foto: Wer hat denn da schon eine Impfdose aufgemacht?

Auch in Augsburg ist die Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe, die leider von den Bürgern nur sehr zögerlich angenommen wird, bereits angelaufen.

Für Bayern stehen in dieser Woche, wie aus dem Gesundheitsministerium verlautet, 250 000 Impf- Dosen zur Verfügung. Weitere Dosen sollen wöchentlich folgen, darunter auch solche mit Saurem Lüngerl, Echt Münchner Weißwürsten und Weißbier.
Man habe dafür gesorgt, dass der Impfstoff in ganz Bayern vorhanden sei, hieß es im Ministerium, das für die Logistik zuständig ist. Insgesamt seien rund 7,5 Millionen Dosen für den Freistaat bestellt worden.

Wer sich gegen die Schweinegrippe schützen will, muss keine Praxisgebühr zahlen.



Montag, 26. Oktober 2009

SPUK IM DOMVIERTEL!

Foto: Huh, ein wirklich grusliges Gespenst

Auf unserem Weg zur Redaktion sind wir heute morgen ganz schön erschrocken: Am Mauerberg ist uns nämlich ein unheimliches Gespenst begegnet, das uns mit neongrünen Horroraugen angefunkelt hat.
Ein zufällig vorbeikommender Schüler lieferte uns eine plausible Erklärung: Schließlich käme schon bald der Halloween und der wäre sowas ähnliches wie der Nikolaus, nur viel viel grusliger...