Freitag, 5. Februar 2010

AUGSBURG IST RATLOS: WER IST ANGINA?

Foto: Armer kranker OB

Donnerwetter!

Kaum ist unser OB sicher im Hafen der Liebe vor Anker gegangen, trüben bereits erste Wolken den Horizont.
Wie man heute in der Lokalpresse lesen konnte, hütet unser Stadtoberster krankheitsbedingt das Bett. Und das nicht allein, nein, eine gewisse "Angina" leistet ihm Gesellschaft!
Da müssen wir uns schon fragen: Kocht dieses Weib auch heißen Tee für unseren kränkelnden OB und wechselt die Wadenwickel, damit er bald wieder gesund und einsatzfähig ist? Oder räkelt sich das faule Luder den ganzen Tag auf der Bürgermeistersmatratze?
Und vor allem, was sagt Frau Einfalt dazu? Warum übernimmt sie nicht die Pflege unseres obersten Augsbürgers? Ist sie denn gar nicht eifersüchtig oder hat sie Angst vor Ansteckung?
Sei es wie es will, wir von der "Notgroschen"- Redaktion hoffen, dass dieses Wesen, das Kurt Gribl so plagt, bald abhaut, denn sonst sehen wir schwarz...

Dienstag, 2. Februar 2010

UNGLAUBLICH! FAKE BEI DER AUGSBURGER ALLGEMEINEN?

Foto: Kann man Bildern trauen?

Bei der Durchsicht der letzten Ausgaben der AZ, unseres Heimatbeobachters, fiel uns dieses Foto auf.
Neben einem Artikel über Obdachlosigkeit im Winter posierte ein dick vermummter Herr. Schwester Rabiata, die sich mit den Hoffnungslosen dieser Stadt gut auskennt, hat uns auf eine heiße Spur gebracht: "Wenn der Kerl ein echter Obachloser ist, dann geh ich freiwillig nach Santiago de Compostela und zurück", lautet das Urteil unserer Expertin.
So fragen wir uns, wer nun auf dem Foto abgebildet ist. Etwa ein Redakteur der AZ, der Pförtner des Medienzentrums oder gar Volker Klüpfel, der neuerdings eine Samstagskolumne in unserem Stadtblättle verfasst?
Wir wissen nur eins: Bildern kann man nicht trauen. Und das nicht nur in der "Bild".

Montag, 1. Februar 2010

AUGSBURG GEHT DAS SALZ AUS! WIR HELFEN!

Foto: Glatte Straßen und kein Streusalz

Liebe Leser!
Wieder einmal starten wir eine unserer äußerst effektiven Leseraktionen.
Denn in unserem geliebten Städtle ist nicht nur Geld, sondern auch das Streusalz knapp.
Schon in den nächsten Tagen sind die Depots der Stadtreinigung ratzeleer. Rudolf Jahn, der Leiter des Stadtreinigungsbetriebs, weiß nicht mehr weiter.
Denn wann Nachschub anrollt, ist unklar. Auch andere Kommunen geiern nach dem weißen Gold. Und die haben oft mehr Kohle als Augsburg, das sich nicht einmal mehr eine Parkwächterdoppelpatrouille leisten kann.

Foto: Die Salzvorräte der Notgroschen- Redaktion.

So bitten wir alle Leser, denen unsere Stadt am Herzen liegt: Spendet Eure Salzvorräte! Auch kleinste Mengen werden angenommen.
Abzugeben sind die Kostbarkeiten, ob rieselfähig oder grobkörnig, im städtischen Salzlager in der Berliner Allee, wo man schon dringend auf die Mithilfe der Bürger wartet.

Freitag, 29. Januar 2010

ANONYMER INVESTOR KAUFT STADTBAD- DER NOTGROSCHEN ENTHÜLLT ERSTE PLÄNE!

Foto: Hier soll eine gigantische Wellness- Oase entstehen

Einer unserer tollkühnen Reporterinnen ist wieder mal ein großer Coup gelungen.
Nicht nur, dass sie herausgefunden hat, wer der anonyme Käufer ist, der demnächst aus unserem guten alten Stadtbad einen teuren Wellness- Tempel samt Eros- Center machen will, nein es ist ihr auch gelungen, einen Blick auf bereits bestehende Entwürfe preisgekrönter Designer für das neue Augsburger Bad der Superlative zu werfen.

Foto: So wird es bald im Hof des Stadtbades aussehen (Modell)

Dort, wo sich jetzt noch Parkplätze befinden, soll eine tolle Datschi- Beach entstehen, mit echtem Sand vom Lechstrand, leckeren Riegele- Bräu- Drinks und knackigen Animateuren aus den Stauden.

Foto: Erstklassiges Design, der neue Whirlpool

Namhafte Designer, darunter auch Luigi Collani, haben sich den Kopf über die Inneneinrichtung des Bades zerbrochen.
Dabei sind futuristisch anmutende Objekte entstanden, die das Herz eines jeden Augsburgers höher schlagen lassen.

Foto: Das große Schwimmbecken für die Haupthalle

So soll z. B. ein in Rot erstrahlendes Schwimmbecken aus Karbonfasern in spannendem Kontrast zur ehrwürdigen Jugendstilhalle stehen.

Foto: Sehr gelungen, das neue Dampfbad

Für die Dampfbadfreunde ist eine immense gläserne Kuppel geplant, die alle bisherigen Konstruktionen in den Schatten stellt.

Dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf unser neues Augsburger Stadtbad.
Endlich ein wahrhaft weltstädtisches Projekt fernab jeglicher Kleinkrämerei, das Augsburg endlich den Ruhm bescheren wird, den es schon lange verdient.

Donnerstag, 28. Januar 2010

SCHNEEHÖLLE AUGSBURG- RIEN NE VA PLUS

Kaum schneit es mal ein paar Flöckchen in Augsburg, sind die Datschiburger außer Rand und Band.
Viele Bürger der Stadt zogen es vor, sich zum Winterschlaf in diesen kuschligen absolut schneesicheren Bunker zurückzuziehen.

Manch anderer grub aus Versehen Nachbars Auto aus...

Und auch die meisten Radler ließen ihre Stahlrösser stehen.

Kein Mensch unterwegs, denn Walter Böhm hat nun statt dem Döner- Verbot eine Ausgangssperre verhängt. Alle freuen sich und bleiben zu Hause.

Nur auf dem Parkplatz des Alten Stadtbads treiben sich düstere Gestalten herum!
Erste Vorarbeiten des anonymen Käufers. Hier soll eine gigantische Wellness-Oase samt Eroscenter entstehen.

Der Bus kommt nicht...

und kommt nicht. Wieso dauern neun Minuten eine Viertelstunde?

OB Gribl ist auf dem Elektro- Schneemobil unterwegs und vollendet vorzeitig Punkt 101 seiner Agenda. Was war das doch gleich wieder?

Und hier sind noch Drei, die total aufs Glatteis geführt wurden.

So kanns ruhig bleiben
meinen
Eure Mädels vom "Notgroschen"

Dienstag, 26. Januar 2010

"WIR KÖNNEN MEHR ALS TÜTEN KLEBEN": HAFTCOUTURE IM TEXTILMUSEUM

Wer am heutigen Dienstagabend nicht im Bayrischen Textilmuseum, dem "tim", war, hat was verpasst.
Unter dem Titel "HaftCouture" wurden Modeentwürfe von Insassen bayrischer JVAs präsentiert.

Foto: Kess, die Shorts aus ausrangierten Polizeidienstabzeichen

Aus 400 eingereichten Entwürfen wurden knapp fünfzig ausgewählt und bei einer Modenschau präsentiert.
Vorführen durften die Kreationen mit so fantasievollen Namen wie "Pasta con Rose" oder "Bayerische Freiheit" leider nicht die schweren Jungs und Mädels der JVAs, denn die hatten Hausarrest, weil sie nicht brav waren.


Stattdessen wandelten sich die ansonsten in unauffälliges Grün gekleideten Angestellten der bayrischen Besserungsanstalten zu knackigen Amateurmodels und schrillen Paradiesvögeln. Ein echter Hingucker!

Ein echter Hingucker waren auch etliche Polizeibeamte, die im Anzug wirklich attraktiv waren und sich schier gegenseitig nicht mehr erkannten. Wir zitieren aus einem erlauschten Gespräch:"...Du schaugst aber heit guad aus...I kenn`Di ja sonst nur in der Uniform..."

Foto: "Bayerische Freiheit", kommentiert von Bayerns Justizministerin

Dass bei diesem Event Beate Merk, die bayerische Justizministerin, auch ein Wörtchen zu sagen hatte, versteht sich von selbst...
Aber das haben wir gerne in Kauf genommen für diese tolle Veranstaltung.

Foto: Cooles Design von und für schwere Mädels

Foto: Wer findet den einzigen Polizeibeamten in Uniform?

Deshalb gibts von uns vom "Notgroschen" ein dickes Lob an alle bösen Mädels und vielleicht auch Buben in den JVAs in Aichach, Nürnberg, Amberg, Straubing, München und Kaisheim.
Und gratis dazu noch einen Spruch von unserem Onkel Otto:

"Wenn Dich die bösen Buben locken,
dann bleib zu Haus und stopfe Socken.
Das nimm Dir zu Herzen,
das spart Dir viel Schmerzen."

Ist doch irgendwie wahr, oder?

Eure "Notgroschen"- Redaktion

Montag, 25. Januar 2010

AUGSBURGER POSTLER SAUER: SCHON WIEDER UNFRANKIERTE BANANE IN BRIEFKASTEN

Foto: Das empört Augsburgs Briefträger

Zum wiederholten Male wurde in einem Augsburger Briefkasten eine unfrankierte Banane gefunden.
Die Deutsche Post AG weist nun aus gegebenem Anlass darauf hin, dass auch Bananen nur ausreichend frankiert versandt werden dürfen.

Foto: Ohne Briefmarke, Adresse und Absender, so gehts nicht

Bananen bis zu einer Länge von 15 cm müssen mit einer 45 Cent- Briefmarke, Früchte, deren Größe darüber hinaus geht, mit einem 55 Cent- Postwertzeichen versehen werden.
Auch dürfen Adresse und Absender nicht fehlen, um eine korrekte Beförderung zu gewährleisten.
Bananen im fortgeschrittenen Reifezustand
gehören zudem in eine kompakte Schutzhülle aus kompostierbaren Material (erhältlich in jeder Postfiliale).