Donnerstag, 3. Juni 2010

FRONWEIHNACHT ODER FRÖHLICHE LEICHNAM, ODER WIE?

Foto: Hier stimmt was nicht

Eigentlich dachten wir, heute wäre Fronleichnam, oder wie repektlose Atheisten sagen, "Happy Kadaver".
Doch am Hohen Weg, zwischen Bäckerei Häusler und Tabakwaren Münzesheimer weihnachtet es sehr.
Außer traditionellem Birkenschmuck wird in diesem Jahr die vorbeiziehende Prozession mit Bischof Grünwald an der Spitze von einem leuchtenden Weihnachtsstern gegrüßt.
Ist eigentlich auch kein Wunder bei den Temperaturen. Da denkt man doch eher an Glühwein und Oblatenlebkuchen als an ein Bad im See Genezareth, oder?

Dienstag, 1. Juni 2010

AUGSBURGER RATHAUSPUTZFRAUEN PROBEN DEN AUFSTAND!

Foto: Soviel Dreck in Augsburgs bester Stube

Armer Bürgermeister Gribl!
Nichts als Scherereien in diesem Städtle!
Als hätte die dumme Misere um den Kö- Umbau noch nicht gereicht, muss sich unser Stadtoberhaupt nun auch noch mit einem existentiellen Problem herumschlagen: Die Augsburger Rathausputzfrauen sind in einen unbefristeten Streik getreten.

Ilse W., die Anführerin der Bohnerrebellinnen im Gespräch mit dem "Notgroschen": "So gehts nicht weiter! Diese Stadtratssitzungen sind schlimmer als eine Deutschstunde in der ersten Volksschulklasse. Danach siehts im Sitzungssaal aus wie im Schweinestall. Ausgelutschte Kaugummis kleben unter den Tischen, zusammengeknüllte Spesenabrechnungen liegen auf dem Boden und erst die Toiletten...!

Wenn Ihr mich fragt, dann kann das nichts werden mit dem Kö- Umbau. Denn so chaotisch wie`s hier drin zugeht, ist keine vernünftige Entscheidung möglich
und da ist es völlig egal, ob die Damen und Herren vom Stadtrat christlich, sozial oder grün sind.

Deshalb treten wir Putzfrauen jetzt in den Streik. Wir haben immer dafür gesorgt, dass hier alles blitzeblank ist und genügend Papier da, um sich den Allerwertesten zu wischen. Keine von uns wollte sich besonders hervortun und nur im eigenen Interesse handeln. Wichtig war uns das Wohl aller Bürger, die im Rathaus ein und aus gehen.

Genau dasselbe wünschen wir uns nun im übertragenen Sinne von unseren Stadtoberen.
Und zwar im Bezug auf das Herz unserer Stadt, den Kö.

Erst wenn eine vernünftige Lösung gefunden ist, machen wir im Rathaus wieder sauber.
Bis dahin können unser OB und sein Stadtrat ihren Dreck selber wegmachen."

Soweit die Worte einer Frau die es wissen muss.

Wir drücken den couragierten Damen jedenfalls die Daumen und wünschen viel Erfolg bei dieser außergewöhnlichen Aktion.

Montag, 31. Mai 2010

WIEDER MAL NUR BEI UNS: BISCHOF GRÜNWALDS TASCHENTUCHSPENDER!

Foto: Brr, so ein kalter Mai

Wie gut, dass wir unsere Augsburger "Soap- Press" haben.
Denn nur so konnten wir erfahren, dass das unwirtliche Maiwetter selbst höchste Häupter nicht mit seiner Unbill verschont.
Während OB Gribl mit seiner Lebensgefährtin dick vermummt zu einem Samstagsstadtbummel aufbrach, musste Bischof Grünwald zu Hause bleiben, denn er ist verschnupft.
Unsere Schwester Rabiata, die wie immer im Dienste der tätigen Nächstenliebe steht, will dem braven Kirchenmann nun höchstpersönlich eine neue Packung Tempotaschentücher vorbeibringen.

Foto: Zwar in kardinalsrot, aber leer...

Eine ihrer Kolleginnen, die Dienst im bischöflichen Haushalt tut, hat uns nämlich heimlich den ratzeleeren Tempospender ihres Chefs zugespielt, damit unsere Leser endlich mal zu sehen bekommen, wie stilvoll sich Kleriker die Nase putzen.

Toll, oder?
Sowas gibts wirklich nur bei uns!

Bleibt gesund und zieht Euch warm an,

das raten

Eure Mädels vom "Notgroschen"

Sonntag, 30. Mai 2010

APPLAUS FÜR "DIE BUNTEN"! ENDLICH LEGALE FLÄCHEN FÜR AUGSBURGS STRASSENKUNST!

Foto: Habt Ihr gewusst, dass dies die "Hall of Fame" ist?

Wir Mädels vom Notgroschen sind zwar nicht mehr die Jüngsten, aber die tollen bunten, legalen und auch illegalen Kunstwerke in unserem Städtle haben uns schon immer gefallen.
Dass nicht jeder Hausbesitzer mit der Verschönerung seiner Immobilie einverstanden ist und auch nicht jede Malerei ein Augenschmaus, ist uns klar.

Christian Rappl und Daniel Tröster vom Verein "Die Bunten" haben das Dilemma erkannt und sich zusammen mit einigen Mitstreitern für legale Street- Art- Flächen eingesetzt.

Foto: Abstrakte Kunst? Nein, die Farbe muss ab!

Für die Fundis unter den Sprayern, die am liebsten bei einer Nacht- und Nebel- Aktion den absoluten Nervenkitzel und den damit verbundenen Kreativitätsrausch erleben wollen, ist das sicherlich nicht das Richtige.

Dennoch sind die "Bunten" auf dem richtigen Weg, denn nur so kann sich diese Kunstform etablieren und einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren.
Das Ganze muss deshalb ja nicht brav und angepasst werden.


Foto: Hier darf gesprayt werden

Bei unserem Weg zur Redaktion ist uns in der Unterführung an der Haunstetter Straße auf Höhe Univiertel nun dieser Tage eines der neuen, blitzeblanken "Sprayen? Ja, bitte!"- Schilder aufgefallen.
Bis dato wussten wir auch noch nicht, dass dieses Stück Weg, das uns täglich mit immer neuen Bildern Abwechslung verschafft, "Hall of Fame" genannt wird.

Also liebe Leser, einfach mal vorbeischauen, was sich da tut.
Und wer selbst gerne solche Kunstwerke machen würde, kann sich bei Workshops der "Bunten" das nötige Rüstzeug holen.

Mittwoch, 26. Mai 2010

PFUI! UNZUCHT IN DEN WALLANLAGEN!

Foto: Dass Drahtesel sowas tun...

Wie erst heute bekannt wurde, ereignete sich am gestrigen Dienstagabend ein schwerer Verstoß gegen Sitte und Anstand.

In den Grünanlagen am Roten Tor fielen, sichtlich berauscht von süßer Maienluft, zwei Drahtesel übereinander her und erregten öffentliches Ärgernis.
Die Lustschreie der beiden Zweiräder waren in einem Umkreis von mehreren hundert Metern zu hören.

Auch ein von einem empörten Anwohner herbeigerufener Fahrradmechaniker der Firma "Zweirad Popp" konnte die völlig enthemmten Pedalos nicht voneinander trennen.

Erst ein kräftiger Regenschauer beendete das schamlose Treiben. Beide Akteure machten sich unerkannt davon.
Einzige Spur ist ein rosafarbenes Kondom (s. Foto), das zurückgelassen wurde.

Zeugen, die den Vorfall gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg- Mitte zu melden.


Sonntag, 23. Mai 2010

DER NOTGROSCHEN- PFINGSTMONTAGSTIPP

Foto: Dornröschen würde vor Scham ganz rot

Liebe Leser,

wisst Ihr morgen nicht, wohin?
Strahlender Sonnenschein und Eure Liebste möchte gerne ins Grüne?
Wie wärs mir einem kleinen Radelausflug zum Fünffingerlesturm?
Es ranken sich ja allerhand Sagen um dieses Türmle...
So zum Beispiel, dass die hübsche Treppe von den Damen der "Alt- Augsburg-Gesellschaft" angeregt worden sei, um einen Platz für ungestörte Schäferstündchen zu haben.



Foto: Hübsch geschmückt mit Blümchen

Auch geht die Mär, dass unser OB sich hierher zurückzieht, wenn ihm alles zu viel wird. Angeblich würde er im Ernstfall sogar die Treppe illegal zu Fall bringen, falls gar nichts mehr zu retten ist. Legendär auch sein Ausspruch: " Wenn einer was von mir will, lasse ich ihm mein Haar herunter..."
Kann sein, dass das bald Wirklichkeit wird bei all`den Problemen, die unser wertes Stadtoberhaupt gerade zu meistern hat.

Wie es auch sei, einen sonnigen Pfingstmontag in unserem schönen Städtle wünschen Euch
die Mädels vom Notgroschen

Sonntag, 16. Mai 2010

ABERGLAUBE! SELBSTGESTRICKTER PULLOVER BRINGT FCA NICHT IN DIE ERSTE LIGA!

Foto: Nach der Fußballschlacht

Wieder einmal zeigt sich, dass auch das Stricken und Tragen von Pullovern in den FCA- Farben unsere Augsburger Kicker nicht vor Schaden bewahren kann.

Fußball- Fan Ritchie enttäuscht im Interview mit unserer Zeitung: "Diesen alten Voodoo- Trick habe ich aus Jamaika mitgebracht. Eine alte Frau riet mir, eigenhändig einen Pullover in den Augsburger Farben zu stricken und mindestens zwei Wochen vor dem Spiel ohne Unterlass zu tragen. Auch beim Derby gegen die Bratwurst- Clubberer müsse ich ihn anbehalten. Die sei eine Garantie dafür, dass unser FCA in die erste Liga aufsteigt."

Schade, lieber Ritchie, hat leider nicht geklappt.
Woran es wohl liegt? Hat etwa heimlich Deine Mama mitgestrickt?

Fragen sich wie immer

die Mädels vom "Notgroschen"