Mittwoch, 10. November 2010

EKLIG! JETZT AUCH HARTE DROGEN IN AUGSBURGS "STRASSABOH`"?

Ein trister Mittwochmorgen in der Strassaboh

Immer mehr Augsbürger greifen in Augsburgs öffentlichen Verkehrsmitteln zu harten Drogen, um der tristen Situation in Bus und Bahn zu entgehen.

Fällt bald unter das Betäubungsmittelgesetz

Geradezu rauschhafter Beliebtheit erfreut sich zur Zeit die Superdroge "Traum 8" der Firma Bärenmarke.
Bisher noch ohne Rezept in Lebensmittelläden erhältlich, nutzen immer mehr Kunden des öffentlichen Nahverkehrs diese Möglichkeit, um der ausweglosen Situation auf dem Weg zur Arbeit zu entkommen.
Mit "Traum 8", das bevorzugt auf nüchternen Magen eingenommen wird, werden Verspätungen und überfüllte Straßenbahnen zum bewußtseinserweiternden Erlebnis, das sich durchaus mit der Wirkung eines LSD- Trips vergleichen lässt.

Harte Droge

Da die neuartige, harmlos wirkende Droge sehr schnell zu physischer und psychischer Abhängigkeit führt, warnt das LKA Bayern dringend vor der Einnahme.

Dienstag, 9. November 2010

AUGSBURGER BERUFE: HEUTE: DER PARKSCHEINAUTOMATENPFLEGER

Was dieser Herr macht, ist wunderbar

In unserer Reihe "Augsburger Berufe", die in unregelmäßigen Abständen erscheint, wollen wir uns alten, vom Aussterben bedrohten Augsburger Berufen widmen.

Das tut dem Automaten gut

Heute zeigen wir die bewährte Arbeit des Parkscheinautomatenpflegers.

Quasi als Letzter seines Standes lässt der erfahrene städtische Angestellte auf unserem Foto der Geldeinzahlmaschine am Unteren Graben ein paar zusätzliche Streicheleinheiten zukommen.
Dass für diese Tätigkeit Fingerspitzengefühl, technisches Verständnis und psychologische Kenntnisse erforderlich sind, ist einleuchtend.

Mit dem roten Kuschelläppchen wird der Korpus sanft gereinigt

Wie viele althergebrachte Berufe ist auch der Beruf des Parkscheinautomatenpflegers vom Aussterben bedroht. Die leeren kommunalen Kassen fordern den Einsatz von maschinellen Reinigungsgeräten, die in wesentlich kürzerer Zeit eine größere Arbeitsleistung erbringen könnten.


Montag, 8. November 2010

DEINE FRAU, DAS UNBEKANNTE WESEN

Wer soll das glauben?

Arme Männer!

Wer glaubt, dass Frauchen nur mal schnell Schuhe shoppen ist, falls sie abends mal nicht brav auf die Rückkehr ihres Pantoffelhelden wartet, hat sich schwer getäuscht.

Denn Madame könnte währenddessen viel vergnüglichere Dinge tun: Eine Bank überfallen oder mit ihrem heimlichen Lover ein kleines Schäferstündchen einlegen. Am Oblatterwall als Exhibitionistin Männer erschrecken, eine Runde Schwarzfahren in Augsburgs Bussen und Bahnen oder mit ihrer besten Freundin Kaffee trinken.

Also, liebe Leser, wer die Mär vom schuhbesessenen Weibchen glaubt, hat der Realität noch nicht ins Auge geblickt!

Schönen Wochenanfang

wünschen

die "Notgroschen"- Mädels

Freitag, 5. November 2010

ELFRIEDE WILL EINEN AUFZUG AM BAHNHOF. MUSS DAS SEIN?

Hat Elfriede Recht?

Liebe Elfriede!

Danke, dass Sie als alte Augsbürgerin sich in die Diskussion um den Umbau von Kö und Hauptbahnhof einklinken.

Aber meinen Sie nicht, dass Sie mit Ihren Forderungen ein wenig zu weit gehen?
Aufzüge und Rolltreppen am Augsburger Hauptbahnhof?
Die gabs noch nie und so sollte es doch auch in Zukunft bleiben.

Auch Ihnen als
Seniorin tut ein wenig Gymnastik beim Erklimmen der Treppen zwischen Bahnsteig und Schalterhalle gut. Wenn noch ein schwerer Koffer dabei ist, umso besser, das senkt Ihr Osteoporoserisiko.
Na ja, wenn Ihnen das zu anstrengend ist, gäbe es auch noch die verlockende Alternative, zu Hause zu bleiben.

Den Tunnel am Kö? Wollen Sie auch nicht?

Gerade der gäbe Fugger- City ihr wahres Gesicht. Endlich richtig urban.
Man bedenke nur, ab dem Theodor- Heuss- Platz und dann, nach Unterquerung des hundert Meter langen gefühlten Stadtzentrums bei Bäckerei Ihle und Schuh- Salamander wieder hin bis zum Theater futuristisch geschwungene Einfahrtsrampen, die die Zerrissenheit des Individuums in der Großstadt symbolisieren sollen.

Glaswände im Untergrund ermöglichen dem vorbeigleitenden Individualverkehr als besonderes Erlebnis einen Einblick in die archäologischen Arbeiten, die in unserer Stadt fast jede Baustelle nach sich zieht und die frühestens im Jahr 2111 abgeschlossen sein werden.

Auch wenn Augsburgs renommierte Architekten, so z. B. Titus Bernhard und Wolfgang Ott, die tolle städtebaulich sündige Datschi- Schilda- Röhre verdammen, muss dieses großartige Bauwerk zustande kommen.

Wie man hört, ist bereits ein Ideenwettbewerb für die Namensgebung des Tunnels ausgeschrieben, denn Gottfried Schröder und seine Getreuen sind von der Realisierung ihres Projekts überzeugt.
Als momentaner Favorit gilt "Gribls Grab", dicht gefolgt von"Fuggerloch" und "Schröder- Schlauch".

Na, Elfriede, noch Fragen?

Ihre Mädels vom "Notgroschen"

Donnerstag, 4. November 2010

PFUI! AUGSBURGER "BLAUE" BEI FLOTTEM DREIER ERTAPPT!

Augsburgs "Blaue" in trauter Dreisamkeit

Potzblitz!

Während Augsburgs Ornungsamtschef Böhm sich im Zustand der Rekonvaleszenz befindet, tun seine Untergebenen, was sie wollen.

Anstatt, wie vorgeschrieben, alleine auf Streife zu gehen, um pflichtbewusst und fleißig das leere Stadtsäckel mit einkassierten Bußgeldern zu füllen, nutzt dieses blaue Mäusetrio die Abwesenheit ihres Chefs zu einer gemütlichen Schlenderstunde in der Annastraße.

Darf das wahr sein? Flotter Dreier und keinen müden Stafeuro erbeutet?

Da fällt uns nur eines ein: "...Ja woisch`..." und: Schiebt denn da keiner ein Riegele vor?

Schönes Leben hier!

meint

Euer "Notgroschen"



Mittwoch, 27. Oktober 2010

TOUCH ME! AVG- FAHRSCHEINAUTOMATEN SEHNEN SICH NACH ZÄRTLICHKEIT

Was wohl in dieser Maschine vor sich geht?

Liebe Leser!

Die Tage werden kürzer, die Nächte sind kalt.
Nicht nur wir Menschen sehnen uns nach Nähe und Streicheleinheiten.

Auch die so cool wirkenden neuen Fahrscheinautomaten der AVG haben erstaunlicherweise Sehnsucht nach Berührung...

In einer kalten Nacht entdeckt...

Also: Seid nett zu den Blechkerlen mit dem sensiblen Kern in der harten Schale.
Erst mal vorsichtig drüberstreicheln über den empfindlichen Touchscreen...das tut ihnen gut...

In einem intimen Tete a Tete stimmt Ihr nun Eure Wünsche mit denen Eures Gegenübers ab- ganz wie im wirklichen Leben.
Flottes Tagesticket oder lieber die seriöse Streifenkarte? Gar ein Monatsabo?
Alles ist möglich.

Wie es weitergeht?

Das bleibt allein Eurer Fantasie und Eurem Geldbeutel überlassen,

meinen

die Mädels vom "Notgroschen"

Samstag, 9. Oktober 2010

BALD WELTWEIT MODERNSTER BEICHTSTUHL IN AUGSBURG?

Hinter dem Alten Hauptkrankenhaus tut sich allerhand

Das neue Gesundheitszentrum der Klinik Vincentinum nimmt immer konkretere Formen an.
Wie man hört, sollen dort Arztpraxen, eine Tagesklinik, einen Apotheke und andere dem Gesundheitwesen zugehörige Institutionen entstehen.

Eine Hürde, die es beim Umbau zu nehmen gibt, ist die Entkernung des auf dem Grund des Gesundheitszentrums stehenden Spiralparkhauses.

Ein progressiver Passauer Architekt, der in Expertenkreisen höchstes Ansehen genießt, hat nun für dieses Problem eine wirklich kreative Lösung gefunden.

Bald ein supermoderner Spiralbeichtstuhl?

Statt teurem Abriss bestünde hier die Möglichkeit, ganz im Sinne des katholischen Krankenhauses, etwas für das Seelenheil sowohl der Klinikpatienten als auch aller zufällig vorbeikommenden Passanten zu tun.

Mit geringen finanziellen Mitteln ließe sich aus dem nutzlosen Spiralparkhaus ein futuristisch anmutender Spiralbeichtstuhl machen.

In jedem Segment des Beichtstuhls würde ein Geistlicher Dienst tun, bei geschätzten fünfzig Abteilen in allen Stockwerken des Bauwerks könnten so zu gleicher Zeit wesentlich mehr Reuige von ihren Sünden freigesprochen werden als in St. Ulrich und Dom zusammen.

Nach Einwurf einer Münze tritt der Beichtwillige in eines der Abteile ein, je nach Schwere der Sünden wird er in die oberen oder unteren Regionen des Bauwerks transportiert und kann sich dann bei einem per Zufallsgenerator ausgewählen Geistlichen aussprechen.

Soweit die ersten Informationen über das neuartige Bauwerk.

Auch das spontane Moment, das gerade bei der Laufkundschaft eine Rolle spiele, könnte zum Erfolg der klerikalen Novität beitragen, so eine weitere Anmerkung des Erfinders.