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| Verdächtig |
Liebe Leser!
Wieder einmal gibt uns eine geheimnisvolle Erscheinung des Alltags Rätsel auf.
Ein Fahrzeug mit der Aufschrift "Bayern Abbruch" bringt uns schwer ins Grübeln.
Wir fragen uns nun: Sind schon Teile von Bayern abgebrochen? Etwa kilometerweise Randgebiete im Bayrischen Wald und Westschwaben einfach weg? Die Hauptstadt München nur noch ein löchriger Käse? Unbemerkt und doch folgenschwer?
Besonders erstaunlich erscheint uns, dass die vermeintlichen Täter aus Augsburg stammen, wie man an ihrem Firmenwagen unschwer erkennen kann.
Was Menschen dazu treibt, unseren schönen Freistaat abzubrechen, ist uns schleierhaft.
Sind etwa unsere so harmlos wirkenden Datschis in Wirklichkeit destruktive Apokalyptiker? Oder wollen sie nur spielen?
Wir sind wieder einmal ratlos und bitten Euch dringend um Mithilfe.
Erhellende Antworten wie immer jederzeit an
Eure Mädels vom "Notgroschen"
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| Rotgrünweiß |
Begeistert angenommen wurde von allen Augsburger Stadtratsmitgliedern der Vorschlag eines prominenten Designers.
Der als Koryphäe bekannte Kreative, dessen Spezialgebiet die Harmonisierung von Innenstädten ist, stellte dieser Tage ein erstes Verkehrschild, gehalten in den Augsburger Stadtfarben, vor.
Wie man hört, sollen so bald als möglich alle Verkehrszeichen im Stadtgebiet auf die Datschi- Trikolore "Rotgrünweiß" umgestellt werden.
Gesucht werden Freiwillige, die unentgeltlich bei dieser Verschönerungsaktion mithelfen. Zugelassen sind nur gebürtige Augsbürger.
Spraydosen sind gegen Vorlage der Geburtsurkunde bei Grünamt erhältlich.
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| Blaue Stunde |
Freunden der Blauen Stunde sei ein nächtlicher Ausflug an den Augsburger Königsplatz empfohlen.
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| Extraterrestrisch |
Je später die Nacht, um so wahrscheinlicher erscheint ein Start des blau erleuchteten Haltestellengebäudes in die Weiten des Weltraums.
Dies verfolgen völlig losgelöst
die Mädels vom "Notgroschen"
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| Stahlrösser |
Modern unterwegs sind auch die Drei Musketiere.
Sie haben sich flotte Stahrösser angeschafft.
Und wie man hört, sind bei coolen Kerlen in diesem Herbst statt ledernen Langschaftstiefeln heiße Treter von "Snipes" angesagt.
Also Mädels, aufgepasst! Vielleicht begegnen Euch die Drei bei Eurem nächsten Stadtbummel...!
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| Schau nach oben |
Wie erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich beim Anbringen von Piktogrammen in Ausgburgs Straßenbahnen ein schlimmer Fehler.
Eine defekte Druckmaschine hat sämtliche Aufkleber mit einem roten Balken versehen, der nicht der gewünschten Aussage der Schilder entspricht.
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| Falsch |
Hier nun die Korrektur, um die uns Stadtwerke- Pressesprecher Jürgen Fergg bisher noch nicht gebeten hat:
Von links nach rechts:
1. Musik ist für alle da. Seien Sie nicht egoistisch, sondern lassen Sie auch andere Fahrgäste an beschwingten Melodien und harten Beats aus Ihrem Kopfhörer teilhaben. Drehen Sie also ruhig den Lautstärkeregler an Ihren Wiedergabegerät etwas lauter auf.
2. Ein Lagerfeuer in öffentlichen Verkehrsmitteln lässt auch die Fahrt zu Stoßzeiten ein wenig wie einen Campingausflug aussehen.
Ein kleiner Vorrat an Brennmaterial und etwas Grillgut gehören in die Tasche eines jeden Berufspendlers.
3. Entspannung auf dem Weg zur Arbeit oder bei längeren Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist wichtig. Legen sie, wenn möglich, die Beine hoch. Gerne gönnen Ihnen die anderen Fahrgäste, die derweilen stehend die Fahrt genießen, eine kleine Auszeit.
Um den wahren Sinn der Piktogramme in Bussen und Bahnen schon bald allen Nutzern öffentlicher Verkehrsmittel bekannt zu machen, werden in den nächsten Tagen Flyer an alle Augsburger Haushalte verteilt.
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| Kennt Ihr das? |
Liebe Leser!
Wisst Ihr schon, was Ihr am Wochenende macht?
Unser ultimativer Super- Tipp lautet: Raus nach Oberschönenfeld ins Volksundemuseum!
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| Made in Augsburg |
Dort haben die Museumsmacher wieder einmal voll ins Schwarze getroffen.
Unter dem Titel "Addiator, Hüftgürtel und Goggomobil" gibt es dort Erstaunliches zu entdecken.
Geöffnet hat die Ausstellung von 10-17 Uhr, außer montags.
Liebhabern pittoresker Örtlichkeiten sei derzeit die Grünanlage am Theodor- Heuss- Platz empfohlen.
Zu unserem Leidwesen soll die stilechte Nachkriegserholungsoase modern umgestaltet werden.
Schade, denn sie wäre ein durchaus erhaltenswertes Zeitzeugnis gewesen, das durch behutsame Pflege ihren Charme behalten hätte können.
Bis es jedoch so weit ist, haben die Anhänger des "Urban Gardening" ein hübsches Gärtchen mit allem Drum und Dran in einem der ehemaligen Beete angelegt.:
Auf dem Rest der Anlage erobert sich die Natur ihr Terrain zurück.
Für Verfechter von Ordnung und unkrautfreiem Rasen ein Greuel, für uns jedoch ein inspirierender Blick in eine andere Welt abseits von Autolärm und glattem Teer.
Also: wer demnächst auf dem Weg in die Stadt ist: Anhalten und eintauchen...