Liebe Leser,
habt Ihr schon bemerkt? Der 24. ist längst vorbei! Bildchen im Adventskalender mit idyllischem Motiv? Fehlanzeige!
Genauso wie Ihr waren wir gestern sehr beschäftigt.
Wie wir aber aus geheimer Quelle erfuhren, hat das Christkind die Nase voll vom Ausliefern sinnloser Geschenke und möchte sich ab jetzt nur noch denen widmen, die es wirklich nötig haben.
Wäre das nicht vielleicht auch etwas für Euch?
Schöne Feiertage wünschen
die Mädels vom "Notgroschen"
Wer noch immer nicht weiß, was er zum Fest tragen soll, ist sicherlich mit einem Jogginganzug gut beraten.
Bequem und geradlinig, von einer zeitlosen Eleganz, macht er sowohl "Ihn" als auch "Sie" zum absoluten Hingucker untem Tannenbaum. Kleine Figurdefizite sind dank einem "Everlast"- Elastananteil im Gewebe kein Problem. Da macht das Schlemmen richtig Spaß und der feiertägliche Fernsehmarathon, der mit Aschenbrödels Nüssen beginnt und mit Hannibal Lector endet, wird ohne drückenden Hosenbund so richtig gemütlich.
Wie schön, wenn Vati und Mutti, die lieben Kleinen und auch Oma und Opa deutschlandweit im Feiertagsanzug ein inniges "Stille Nacht" anstimmen!
Auf entspannte Weihnachten freuen sich
die Mädels vom "Notgroschen"
Jedes Jahr der gleiche Ärger: Die Semmel zu groß, die Bratwurst zu lang und gleichzeitig kaum flächendeckend im Weißmehlbackwerk.
Dazu die Sache mit dem Senf: Der ist immer zu flüssig, anarchisch gelb und klebt garantiert nach dem Genuss der heißen Semmel irgendwo am Finger, im Gesicht oder am Mantel.
Nicht einmal die mitgelieferte hauchdünne Serviette kann Schutz vor diesem Chaos bieten, kaum benutzt ist sie schon so gut wie nicht mehr vorhanden.
Noch drei Tage, dann ist endlich Schluss damit.
Dies bedauern...irgendwie...
die Mädels vom "Notgroschen".
Neben einem der schönsten Christkindlesmärkte Deutschlands verfügt Augsburg gerade zur Weihnachtszeit über viele, besonders zauberhaft geschmückte idyllische Orte, die sowohl Besucher als auch Einheimische in traulich- weihnachtliche Stimmung versetzen.
Wem wird da nicht warm ums Herz bei so viel stimmungsvoller Gemütlichkeit?
Für das im Allgemeinen als sehr verspielt geltende männliche Geschlecht gibt es für die letzten Tage vor der Bescherung den Unterhosen- Adventskalender.
Wer heute bereits eines der sieben Wäscheteile angezogen hat, liegt nicht nur hygienisch goldrichtig: In sechs Tagen, wenn die Dose leer ist, ist Weihnachten.
Und dann gehen hoffentlich alle sehnlichst gehegten Wünsche in Erfüllung...
Augen auf beim Geschenkekauf!
So ist nicht jeder Gutschein auch gut für den Beschenkten.
Wer, wie hier im Bild, für fünfzig Euro eine Karte voller Gift erwirbt, bekommt zehn Euro obendrauf.
Fraglich ist, ob der Beschenkte nach Erhalt der Karte überhaupt noch in der Lage ist, den Gutschein einzulösen oder gleich mausetot in einer Ecke liegt.
Sinnvoller sind da Gutscheine weniger gefährlichen Inhalts, so z.B. für Süßwaren, Erotikartikel oder Autozubehör.
Liebe Leute vom "Bauhaus",
was die sprachliche Gestaltung Eurer Plakate angeht, solltet Ihr wohl nochmal die Schulbank drücken.
"Frisch gesägte Nordmanntannen", das klingt ja so nach Laubsägearbeit, Sperrholz und Krepppapierdeko.
Wollt Ihr uns etwa weismachen, Eure Tännchen stammen aus der Baumarktbastelstube, wo traulich der Filialleiter und seine Helfer bei Kerzenschein mit Sägezahnmüsterchen allerhand nette Weihnachtsbäume zusammenschustern? Oder wollt Ihr gar alle Nadelhölzer vor lauter Überdruss zersägen?
Wie uns aus unserem Praktikum im Forstamt bekannt ist, werden Tannen entweder geschlagen oder notfalls auch geschnitten.
Und das ist auch bei den Nordmännern nicht anders,
meinen
die Mädels vom "Notgroschen"