Montag, 13. April 2009

EIN MÜLLMANN TRÄUMT: BALD MEGA-SPASSBAD VOR DEN TOREN DER FUGGERSTADT?

Unser Lieblings- Satire- Sender a-tv!

ARBEITSWÜTIGE "NOTGROSCHEN"- REDAKTEURINNEN AUS DEM OSTERURLAUB ZURÜCK!

Hey, da wollten wir Redakteurinnen uns heute abend nach der Rückkehr aus Hasiland ordentlich bei unserem Lieblingssatiresender entspannen und was sehen wir?
Nix Neues bei a-tv!
Ein Beitrag, der letzte Woche schon lief. Und weils ihn immer noch gibt, denken wir, da muss wohl eine wichtige Botschaft drinstecken!
Tuts auch: die Herren Michale und Guggenberger mit ihren AVA- blauen Partnerlookkrawatten im Gespräch mit einem süßen kinnbärtigen Reporterfrischling...

Nach vielem Hin und Her über Energie gehts endlich zur Sache: Dr. Michale, der Geschäftsführer des vulkanischen Wunderunternehmens AVA, hat einen Traum: ein Erlebnisbad direkt neben der Müllverbrennung. In schwäbischer Sparsamkeit könnte so die Abwärme der Anlage optimal genutzt werden. Mit wenigen kleinen Rohren käme die Hitze der Brennöfen ohne Umwege in der Sauna und dem Schwimmbad an und das alles zu supergünstigen Preisen für die Besucher. Ein weiterer Pluspunkt: die Autobahn samt See in nächster Nähe!
Jaa, das hat uns noch gefehlt zu unserem Frühlingsglück! Wie man hört, solls da im Wellnessbereich sogar echte Schwabenerdepackungen und Schlackenaufbereitung für die weibliche schönheitsbewusste Kundschaft geben!

Weiter so, wünschen sich die "Notgroschen"- Redakteurinnen, die schon mal den Bikini einpacken...

Freitag, 10. April 2009

DAS NOTGROSCHEN- OSTER- SPEZIAL! PROSTITUIERTENSTREIT IN DER HASENGASSE! WIR ENTHÜLLEN DIE GANZE WAHRHEIT!


Hier spielte sich die Geschichte, die Augsburg in Atem hielt, ab


Augsburgs tolles Rotlichtviertel bei Tag. Noble Ecke!

So, liebe Leser!

Da sind sich neulich in der Hasengasse angeblich drei Freudenmädels in die Haare geraten.
Die Drei, das sind die Susi, die Betty und die Lissy.
Normalerweise verstehen sie sich supergut und sind der Meinung, dass es den dummen Mannsbildern nicht anders gehört, als aus ihren Begierden Geld zu machen.
Und damits im Geschäft gerecht zugeht und sie sich nicht unnütz streiten müssen, hat sich jede ihr Territorium abgesteckt.

Na ja, am Samstag abend kommt der dicke Albert ins Rotlichtviertel, weil er sich von seiner Frau mal wieder vernachlässigt fühlt und stellt sich leider genau auf die Grenze der Reviere.
Er kann sich nämlich nicht entscheiden zwischen der Susi mit ihren dicken..., der Betty, die so gut... kann und der Lissy, die immer ein offenes Ohr für seine Sorgen hat.


Extra für unsere Leser: Eine genaue Darstellung der verflixten Situation

Zuerst haben die Mädels noch versucht, das Problem gütlich zu regeln und jede hat dem Albert gut zugeredet.
Aber der war sowieso schon sternhagelvoll, hats einfach nicht gerafft und ist auf der Grenze stehengeblieben wie ein Ochs, wenns blitzt.
Das hat die Damen dann derart in Rage gebracht, dass sie schließlich statt auf den Albert aufeinander losgegangen sind.

Aber nicht lang!
Als dann die Polizei anrückte, war ihnen ihre Frauenfreundschaft doch wichtiger und sie haben sich ganz schnell wieder versöhnt.
Den Albert haben sie heimgeschickt zu seiner Alten und ihm gewünscht, dass er sich da recht langweilen möge.

Und wer Euch was anderes erzählt, wie`s war letzten Samstag in der Hasengasse, dem glaubt kein Wort!

Wir Redakteurinnen vom Notgroschen gehen jetzt in den verdienten Urlaub und wünschen Euch Lesern frohe Ostern.
Haltet die Eier warm und die Ohren steif,
nächste Woche sind wir wieder da mit haarsträubenden Geschichten aus unserem geliebten Datschiburg.


Donnerstag, 9. April 2009

"AUCH ICH HABE FRÜHER GEPARKT WIE EINE SAU!" AUGSBURGS UMSTRITTENSTER PARKWÄCHTER FREIGESPROCHEN!


Die Besitzer dieses Grundstücks sind begeistert von Schifferers neuer Idee und haben schon einen Vertrag abgeschlossen

Ja, liebe Leser, das Zitat in unserer Kopfzeile stammt tatsächlich von Augsburgs coolstem Parkplatzsheriff! Ihr wisst schon, der Typ mit dem kecken Pferdeschwanz, der hinter der City- Galerie für Recht und Ordnung sorgt!

Mittlerweile ist er älter und vernünftig geworden und findet, dass wildes Parken unter aller Sau ist und gehörig bestraft gehört. Mit dieser tollen Geschäftsidee machte er in letzter Zeit so richtig Kohle.
Einige der von ihm gerügten Falschparker fanden seine Powerabschlepperei jedoch gar nicht gut und so stand er wegen versuchten Betrugs vor dem Augsburger Amtsgericht.

Aber Justitia hat wieder mal gesiegt! Ein glatter Freispruch! Zumindest vorerst, denn die Staatsanwaltschaft hat Berufung eingelegt und möchte den tapferen Streiter für Law und Order hinter Gittern sehen, was wir vom "Notgroschen" natürlich sehr bedauern würden.

Wie man hört, will Schifferer sich jetzt eine neue Einnahmequelle erschließen. Fahrräder!! Immer und überall im Weg!
Die kann man ganz ohne Kraftaufwand wegtragen und dann gleich hundert auf einmal mit nur einem Lastwagen abschleppen.

Da rollt dann der Rubel und wir Redakteurinnen müssen gehörig auf unsere Drahtesel aufpassen...

Mittwoch, 8. April 2009

ORDNUNG MUSS SEIN! STILVOLLE FUSSGÄNGERBREMSE GEHT IHRER VOLLENDUNG ENTGEGEN!


Der schnöde Bretterzaun gehört bald der Vergangenheit an.

Dabei dachten wir schon, die Stadt hätte kein Geld, um den Bau des Augsburger Rialto über unseren Canale Grande, die Konrad- Adenauer- Allee, zu vollenden.


Ein schmuckes silbernes Gatter, zirbelnussbekränzt, blitzt schon seit letztem Herbst an der Böschung.
Ja, und jetzt ist bald wirklich Schluss mit dem wilden Überqueren des Grünstreifens auf schmuddeligen Trampelpfaden.


Wahrhaft königlich werden die Augsbürger bald auf befestigten Wegen von Ost nach West und von Oben nach Unten wandeln!

Dann macht das Überqueren der Straße an der RICHTIGEN Stelle RICHTG Spaß,
die Zahl der von der Tram überfahrenen Leichen auf den Gleisen wird sich drastisch reduzieren und auch die Blümchen auf der Wiese freuen sich über ungestörtes Wachstum.

Angeblich hat die Stadtverwaltung extra einen Verkehrspsychologen bei der Planung des Vorhabens zu Rate gezogen.
Mal sehen, ob er die Psyche unserer Mitbürger richtig analysiert hat...

Dienstag, 7. April 2009

HOI! ENDLICH GIBTS NEN DOC FÜRN KOI!

Auch unser Redaktionsfisch Wolfi freut sich, dass er im Krankheitsfall gut abgesichert ist!


ENDLICH! AUGSBURGS ERSTE FACHARZTPRAXIS FÜR FISCHE ERÖFFNET!

Das haben wir schon lange vermisst: Einen Doktor speziell für Fische.
Während die Humanmediziner über Einkommenseinbußen stöhnen, boomt die Praxis von Peter Steinbauer. Kein Wunder, denn Fische sind privatversichert.

Mussten wir bisher bis ins idyllische Lauingen fahren, wenn unser Wolfi mal wieder Schnupfen hatte, sinds jetzt nur noch ein paar Schritte bis in die neue Tierarztpraxis am Klinkerberg.

Der geschäftstüchtige Fischspezialist bietet das gesamte Leistungsspektrum, darunter
-Gesundheitscheck ab 40
-Kiemenlifting für die modebewussten Fischladies
-Psychotherapie für einsame Goldies
-Ernährungsberatung für die ganz dicken Fische
-Schwäbisch für Kois
und vieles mehr.

Wir sind beeindruckt und wünschen alles Gute zur Praxiseröffnung.

Sonntag, 5. April 2009

WAU! ALLE HUNDE LIEBEN AUGSBURG!

Ein funkelnagelneuer Robidog!


Wir geben es zu: Dieser Artikel ist schon mal bei unserem alten Arbeitgeber erschienen. Aber weil er uns so gut gefällt, hier noch mal als Remake für unsere lieben "Notgroschen"- Leser.

Auch Amnesty International schickte eine Grußbotschaft, als bekannt wurde, dass unser OB gegen wilde Tretminen, die die Sicherheit der Augsburger Bürger in hohem Maße gefährden, einen vehementen Kampf führt.
In Punkt 23 der Bürgermeister- Super- Agenda stehts drin!
Und ist erfolgreich erledigt!

Bald wird die Fuggerstadt über sage und schreibe 124 Hundetoiletten verfügen, die rund um die Uhr geöffnet sind.

Für Zweibeiner mit Handicap gibt es lediglich zehn Bedürfnisanstalten in leidlich gutem Zustand und mit unkalkulierbaren Öffnungszeiten. Na ja, nachdem die Rollifahrer keine Rollisteuer zahlen,sind eben die Möglichkeiten begrenzt...

Aber zurück zum Wesentlichen.
Unser tapferer Umweltreferent Schaal testete kürzlich bei der feierlichen Einweihung der ersten neuen "Robidog- Station" gleich selbst, wie der Dreck im Sackerl sich anfühlt. Ein frisch von der Dogge "Sissy" abgesetzter Haufen wurde von unserem Referenten noch legewarm mit den heroischen Worten "wir haben es in der Hand" eingetütet und fachgerecht entsorgt.

Sollte sich bei aller Begeisterung noch jemand für die Kosten interessieren: schlappe 100 000 Euro kostet die tolle Sache...


KLEINE RECHENAUFGABE FÜR UNSERE LESER:

Die Hundesteuer beträgt 75 Euro jährlich.
Jeder weitere Hund kostet 110 Euro.
Kampfhunde- oh Wunder! -: 650 Euro pro Jahr.
Sozialhilfeempfänger zahlen nur die Hälfte Hundesteuer.
Und Schwerbehinderte sind oft befreit.
Wie viele Hundeklos lassen sich von den Einnahmen bauen, wenn es 214 Tonnen Hundekot pro Jahr gibt?

Der Gewinner erhält ein Hundehalsband seiner Wahl, passend für die Größen 75C bis 90F.

Einsendeschluss: Besser heute als morgen.

ENDE DER MISERE! AUGSBURGS DÖNERWIRTE GEHEN IN DEN UNTERGRUND!


Die hungrigen Nachtschwärmer unserer Stadt können aufatmen!

Die Versorgung mit der Kultbrotzeit Döner ist nun auch in den frühen Morgenstunden trotz Sperrzeit und Sperrzone gesichert.

Wie weiland die verfolgten Christen in den römischen Katakomben, kann sich die nächtliche ambulante Essenskundschaft mit den Objekten ihrer Begierde ungesehen auf den Nachhauseweg machen.
Was bisher schwierig war- man hört von Musikern, die ihren Döner im Geigenkasten heimtransportiert haben!

Nun gibt es im ganzen Stadtzentrum raffinierte, mit dem Zirbelnussemblem gekennzeichnete Zugänge in die Augsburger Unterwelt.
Mit einem raffinierten Spracherkennungssystem ausgestattet, öffnen sichdie Pforten beim Zauberwort "Schöner mit Döner" und, schwupps hinuntergeschlüpft, gehts unterirdisch raus aus dem Sperrbezirk.

Ein raffiniertes Spracherkennungssystem öffnet die Tore zu Augsburgs Unterwelt

Auch dies ist ein Eingang ins gut getarnte Dönerparadies!

Für Rollifahrer gibt es ebenfalls bequem erreichbare Eingänge


Die in alle Stadtteile gut beschilderten Gänge sind gemütlich beleuchtet und werden mit Zithermusik aus dem Film "Der dritte Mann" beschallt.

Oberirdisch kehrt paradiesische Ruhe ein und der entstehende Müll lässt sich so problemlos unter den städtischen Teppich kehren.
Eine einmalige Lösung, die sicher alle Beteiligten zufrieden stellt.
Sollte das Vorhaben von der Bevölkerung gut angenommen werden, könnte auch das gesamte nächtliche Leben der Maxstraße nach unten verlegt werden und Böhms Kontrollettitruppe wird arbeitslos...!