Mittwoch, 13. Mai 2009

UNHEHEUER BEDROHT AUGSBURGER BÜRGER! ORDNUNGSAMT PRÄSENTIERT WUNDERWAFFE!

Dieses gefährliche Monster bedroht seit einigen Tagen Erholungssuchende in den Rote- Torwall- Anlagen

Wie aus dem Nichts aufgetaucht ist diese äußerst gefährliche grüne Krake, die in den Wallanlagen ihr Unwesen treibt.

Eine unserer Leserinnen, die jeden Morgen auf ihrem Weg zur Arbeit dort vorbeikommt, erlebte den Schreck ihres Lebens: "Nicht nur, dass das Ungeheuer seine Fänge nach mir ausgestreckt hat, nein noch viel schlimmer! Ich sollte es küssen, denn es wäre ein verzauberter CSU- Politiker. Was mir bei der Farbe mehr als seltsam vorkam..."
Soweit der Bericht der couragierten Augsburgerin.
Sie hat sich mit ihrer Beobachtung natürlich sofort an die Stadtverwaltung gewandt, denn hier geht es schließlich um die Sicherheit unserer Bürger!

Und siehe da, es gibt einen Mann, der dem Ordnungsamt unterstellt ist und extra für solche Spezialeinsätze ausgebildet ist.
Eine Art Augsburger Indiana Jones quasi.


Hier ist er, der Mann für besonders schwere Fälle. Deutlich zu sehen: Das Zirbelnussemblem am linken Ärmel

Wie wir aus geheimer Quelle erfahren, ist der Mann mit dem Indiana- Jones- Hut wirklich mit allen Wassern gewaschen.
Nach jahrelangem Einsatz im Augsburger Straßenkampf gegen falsch parkende Blechungeheuer ist er geschult im Umgang mit brenzligen Situationen.
Schon morgen soll die grausige Monsterkrake ihren ersten Strafzettel bekommen.
Ein Nummernschild hat sie ja an einem ihrer Arme.

Überzeugt von der Wirkung der Maßnahme sind Eure "Notgroschen"- Redakteurinnen, die hoffentlich schon bald wieder unbeschwert durch die Wallanlagen radeln können!

Dienstag, 12. Mai 2009

ACHTUNG RADLER! GEFÄHRLICHES ECK!

Herr Benz meint, er hat Vorfahrt...

Liebe Radfahrer unter unseren Lesern!

Kommt Ihr aus dem Süden Augsburgs auf der Haunstetter Straße mit Kurs auf die Innenstadt, so ist Vorsicht geboten.
An der Kreuzung bei Hut- Lembert stehen die Chancen gut, dass Ihr unter die Räder geratet.
Die links abbiegenden Autos, aus dem Zentrum kommend, werden Eure Vorfahrt gerne übersehen, auch wenn Ihr "Grün" habt, wie man auf dem Foto sieht.
Und aus Richtung Süden droht ebenfalls Gefahr: Die Karre, die noch schnell durchzischt, hat schon mindestens dunkelgelb, während die Pedalritter eigentlich ungehindert losfahren dürften.

Also aufgepasst! Und wem sein Hirn mehr wert ist, als die Dauerwelle auf dem Kopf, der nimmt gescheiterweise einen Helm.


Montag, 11. Mai 2009

AUGSBURGS BEKANNTESTER HUND HINTER GITTERN!


Liebe Stadtväter, was habt Ihr Euch nur dabei gedacht?
Müssen denn jetzt schon Augsburgs Hunde hinter Gitter?
Dabei habt Ihr doch soviele neue Robidogs aufgestellt, dass eigentlich gar nichts mehr schiefgehen kann.

Der nette Pinkelhund aus den Rote- Tor-Wallanlagen hat sich jedenfalls heftigst bei uns beklagt und meint: "Wenn hier wer hinter Gitter muss, dann sind das die pflichtvergessenen Hundehalter, die unsere Haufen nicht wegräumen! Ich habe schon einen deftigen Protestbrief an unseren OB geschrieben, von dem ich ja immer dachte, er stünde auf unserer Seite."

Wir sind gespannt, obs was nützt...!

Samstag, 9. Mai 2009

CHARMANTES AUGSBURGER ASCHENPUTTEL VERABSCHIEDET SICH! ADIEU ALTE STADTBÜCHEREI!


Heute wollen wir uns von unserer geliebten alten Stadtbücherei verabschieden. Und zwar ganz ohne Ironie.
Schon bald wird dieses Aschenputtel unserer Stadt, geküsst von Augsburgs Architektenprinz Stefan Schrammel, im neuen, farbenprächtigen Gewand am Ernst- Reuter- Platz wiederauferstehen.

Hier gings rein ins Reich der Fantasie und des Wissens, cooles Fifties- Design gabs gratis dazu.


Rasch den Mantel aufgehängt und dann erst mal Bücher abgeben. Oh je, ist die Warteschlange heut`wieder lang. Das soll sich im neuen Haus ja ändern...


Puh, geschafft, alles abgegeben und ganz ohne Mahngebühr. Jetzt aber rauf und ran an die Verführung!


Vielleicht erstmal hinsetzen und reinlesen in die tausendseitige Beute?


Das waren halt früher noch richtige Heizkörper! Draußen schneits und ich sitze hier im Warmen und träume...


Wie viele so kleine Stückchen braucht es wohl, um den ganzen Eingangsbereich auszulegen?


Sollen wir mal was Verbotenes tun und schauen, welches Geheimnis sich im Dienstraum verbirgt?

Vielleicht ists Euch Lesern ja genauso wehmütig ums Herz wie uns.
Trotzdem wir oft gejammert haben über den schlechten Zustand, den fehlenden Platz und das altmodische Ambiente, fällt uns der Abschied doch schwer.

Aber wie gesagt, das ist kein Ende, sondern ein neuer Anfang.
Und am 20. Juni ist es so weit!
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit unserem Aschenputtel im neuen Gewand!

Donnerstag, 7. Mai 2009

WILD! SCHWEINE IN AUGSBURG! JUNGGESELLENABSCHIED ENDET TÖDLICH!

Eber Kuno am Grab seiner Freunde


Eine tragische Reihe von Unfällen ereignete sich am Mittwochmorgen im Augsburger Stadtgebiet.

Vier lebenslustige Wildschweine aus dem Landkreis kamen dabei ums Leben. Das fünfte überlebte unverletzt.

Eber Kuno, ein enger Freund der Fünf im Interview mit dem "Notgroschen": "Dabei wollten meine Spezln nur mal ordentlich die Sau rauslassen und ihren Junggesellenabschied feiern. Dass sie dabei in der Großstadt unter die Räder kommen und absaufen, ist zum Heulen. Alkohol war dabei sicher nicht im Spiel, denn meine Freunde waren absolute Antialkoholiker."
Soweit der Bericht unseres trauernden Informanten.

Laut Polizeibericht rammte in den Morgenstunden ein Auto eines der Tiere. Zwei andere ertranken im Schäfflerbach. Ein Weiteres wurde schwer verletzt aufgefunden und erhielt den Gnadenschuss durch einen Förster. Nur einer der Burschen, der in einem Wehr eingeklemmt war, wurde von der Feuerwehr unverletzt geborgen. Aktuellen Berichten zufolge wird das völlig traumatisierte Rüsseltier in der psychotherapeutischen Abteilung der Tierklinik Gessertshausen behandelt.

Umweltreferent Schaal, der mit dem Vorfall betraut wurde, meinte: "Wir werden noch einige Probleme bekommen..."

Das meinen wir auch, falls es am Sonntag bei Schaals Wildschweinbraten gibt...!

Mittwoch, 6. Mai 2009

ACHTUNG AUGSBURGER POSTLER! PERVERSER MISSBRAUCHT PAKETAUFKLEBER!

Hier hat er mal wieder zugeschlagen, der anonyme Täter!

Im südlichen Stadtgebiet Augsburgs treibt ein ganz gemeiner Perverser sein Unwesen!

Unschuldige Paketaufkleber werden zu Hunderten entwendet, mit abartigen Botschaften beschmiert und so geschändet in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt.

Damit dieser Wahnsinn aufhört und die Haftadressen künftig wieder da kleben, wo sie sollen, nämlich am Geburtstagspaket für Tante Rosi, bitten wir unsere Leser um tatkräftige Mithilfe.

Enführt die potentiellen Opfer aus allen Postfilialen! Notfalls mit Gewalt!
Nur so kann Schlimmeres verhindert werden.

Für sachdienliche Hinweise zur Ergreifung des Täters winkt eine satte Belohnung in Form von Postwertzeichen im Wert von 13 Euro und ein Champagnerfrühstück im herrlichen Ambiente des Postamts Grottenau.



Dienstag, 5. Mai 2009

VERSTEHEN AUCH AUGSBURGS SCHÜLER DEN UNTERRICHT NICHT? ELTERNINITIATIVE PLANT NEUE SCHULE! WIRD HERR RANZMAYR REKTOR?


Zieht hier schon bald eine besondere Schule ein?

Auch deutsche Kinder brauchen in der Schule Sprachförderung, meint unser Schulreferent Herrmann Köhler.

Ja, aber was ist denn speziell mit unseren Augsburger Kindern, fragen wir uns!
Wo doch der echte Datschi- Slang immer mehr in Vergessenheit gerät!
Brauchen wir da nicht vielleicht eine Extra- Sprachförderung?

Eine unserer tüchtigen Reporterinnen ist auf eine tolle Eltern- Initiative gestoßen, über die wir hier berichten.


Ein Traum für die Elterninitiative: Die Rote- Tor- Schule

Für wahrhaft Augsburgerische Eltern, bei denen das Turamichele noch am rechten Platz sitzt, und ihre Sprösslinge gab es bisher keine wirklich befriedigende Alternative zum Regelschulbetrieb.
Das soll sich jetzt ändern. Eine Gruppe engagierter Eltern traf sich gestern im "Bauerntanz" zur Gründungsversammlung einer neuen, progressiven Schule.

Unterrichtssprache soll waschechtes Hochfeld- Augsburgerisch sein, denn wer das richtig gut beherrscht, macht als Erwachsener eine Super- Figur auf dem internationalen Parkett.
Die Klassenstärken werden keinesfalls weniger als 24 Schüler betragen, damit die Lehrer sich nicht zu intensiv um ihre Zöglinge kümmern müssen.
Außerdem haben die Eltern sich darauf verständigt, dass leichte Disziplinarmaßnahmen, wie z. B. der in Vergessenheit geratene Rohrstock, eingesetzt werden dürfen, um Ruhe und Ordnung zu gewährleisten.
Auch die interkulturelle Kompetenz wird durch ein buntes Schülergemisch gestärkt. So sollen Kinder aus Neusäß und Göggingen zusammen mit Jakobervorstädtern und Oberhausern unterrichtet werden. Ein spannendes soziales Experiment!
Das Benotungssystem ist ebenfalls außergewöhnlich. Von einer Zirbelnuss bis sechs Kopfnüssen ist alles möglich.

Aufgenommen werden können alle waschechten Augsburger Kinder, mit einem Dringlichkeitsantrag auch Fremdsprachler, die in eigenen Kursen spielerisch auf ihre Zukunft als Datschiburger vorbereitet werden.

Man hofft, Herrn Ranzmayr aus dem Hochfeld, der als einer der Bewahrer unserer schönen Muttersprache gilt, für den Rektoratsposten des hoffnungsvollen Projekts gewinnen zu können.