Dienstag, 17. Januar 2012

ÄSTHETIK PUR: DIE "SCHWARZE TÜTE"!

Ordnung am Straßenrand

Vorbildlich und mit ästhetischem Feingefühl reagieren Augsburgs Hundebesitzer auf außergewöhnliche Situationen.


Schwarze Tüte

Sollte einmal keiner der städtischen "Robidogs" in Sicht sein, um das dringende Geschäft seines vierbeinigen Lieblings zu beseitigen, gibt es durchaus andere Möglichkeiten.
Eine besonders elegante Möglichkeit zur Entsorgung stellt die sogenannte "Schwarze Tüte" dar.

FettDa rein

In dezentes Mattschwarz gehüllt, lässt diese Verpackung jedes peinliche Häufchen zum koketten Hingucker werden, der für Abwechslung an eintönigen Straßenzügen sorgt.
Auch vorübereilende Passanten äußerten sich positiv über das gelungene Arrangement, das zu näherer Betrachtung einlädt.

Sonntag, 15. Januar 2012

FINANZNOT! AUGSBURGER MÜSSEN IN MÜNCHEN BETTELN!

Für Augsburg tut er alles

Schlimme Folgen haben die klammen Stadtkassen derzeit für mehrere hundert städtische Verwaltungsangestellte.
Da Sparen allein nicht genügt, wurden sie dazu verpflichtet, in der reichen Nachbarstadt München Geld zu sammeln, damit wenigstens die schlimmsten Finanzlöcher gestopft werden können.
Gekleidet in die Stadtfarben und mit einem Schild mit der Aufschrift "Ich bin Augsburger und brauche Geld" versehen sie nun ihren peinlichen Dienst an zentralen Plätzen der Landeshauptstadt.
Wer sich weigert, auf Betteltour zu gehen , hat mit einer Kündigung zu rechnen, so die vertrauliche Auskunft einer Insiderin.
Die Stadtkämmerei erhofft sich durch die ungewöhnliche Aktion Mehreinnahmen im vierstelligen Bereich.

Samstag, 7. Januar 2012

DATSCHIS SAGEN, WO`S LANGGEHT: JETZT KOMMEN DIE SYMPATEN!

Sag mir, wo`s hingeht

Augsburgs größte historische Baustelle seit Errichtung der Wallanlagen, der Königsplatzumbau, führt mittlerweile zu einer stadtweit grassierenden Desorientierung der Bürger.

Hilfe naht

Um einer größeren Hysterie vorzubeugen, wird nun Plan X, wie er in internen Kreisen genannt wird, zum Einsatz kommen.
Sogenannte "SymPaten", das sind Fuggerstädter, die über viel Zeit, Geduld und Toleranz verfügen, sollen allen verirrten Schäflein der Nahverkehrsherde den richtigen Weg zeigen.

Typisch Augsburg: Offen, hilfsbereit und jederzeit ansprechbar

In psychologisch betreuten Kursen lernen die menschlichen Wegweiser alles Nötige über den Umgang mit verwirrten Datschis.
"Erstes Ziel ist die Vermittlung einer positiven Gesprächsatmosphäre", so Corinna P., die verhaltenstherapeutisch geschulte Ausbilderin der "SymPaten".
"Denn wenn der Augsburger nicht mehr weiß, wo es langgeht, kann er schnell zum Psychopathen werden. Gezeigt hat das kürzlich die Schließung einer "Reiter"- Filiale in Lechhausen. Dort lief ein 56- jähriger Amok, weil er seinen geliebten Backlaib nicht mehr bekam und für ihn eine Fahrt mit der Straßenbahn in ein anderes Stadtviertel ein unüberwindliches Hindernis darstellte..."

Immer zu zweit

Um sich besser gegen Angriffe desorientierter Bürger, die ihre gewohnte Nahverkehrsverbindung nicht finden, zur Wehr setzen zu können, dürfen die mit grün-weiß-roten Overalls bekleideten städtischen Informanten, die auch einen Grundkurs in den gängigen Nahkampftechniken erhalten, nur zu zweit auf Streife gehen. Auch ist die Schichtdauer wegen der menschlich äußerst fordernden Tätigkeit auf zwei Stunden begrenzt.


Gut ausgerüstet

Was die Ausrüstung angeht, sind die "SymPaten" auf dem neuesten Stand. Neben einer Verbandstasche und Instant- Schupfnudelportionen führen sie ähnlich wie die Schweizer Rettungshunde ein Fässchen mit sich, das mit guttemperiertem "Augusta"- Bier gefüllt ist. Dies macht es möglich, den von vielen Irrwegen entkräfteten AVG- Fahrgästen ein Quäntchen Trost in ihrer ausweglosen Lage zu spenden.

Ehrensache ist außerdem, mit dem alteingesessenen AVG- Personal in keinerlei Konkurrenzsituation zu kommen.
Deshalb erfolgt der Arbeitseinsatz der "SymPaten" mindestens zwei Kilometer entfernt von den Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs.
So befindet sich beispielsweise der Infopunkt für den im Umbau befindlichen Königsplatz auf Höhe des etwas abgelegenen Plärrerbads.

Zu hoffen ist, dass durch diese einzigartige Bürgerhilfe auch in Zeiten schwerwiegender innerstädtischer Umwälzungen Augsburgs Einwohner sicher und reibungslos den Zentrumsbereich passieren können.

Dienstag, 3. Januar 2012

NOTGROSCHENS NEUJAHRSVORSATZ: ÖFTER MAL EINE GUTE TAT!

Vorher

Liebe Leser!

Hier sind wir wieder und wünschen Euch natürlich erst einmal ein gutes neues Jahr. Bleibt fröhlich, auch wenn das mit dem Lachen manchmal gar nicht so einfach ist.
Aber für die ganz trostlosen Tage habt Ihr ja uns.

Natürlich haben auch wir vom "Notgroschen" einige Vorsätze fürs neue Jahr gefasst.
Der Wichtigste stammt von unserer Schwester Rabiata, die nach wie vor unermüdlich im Dienste der tätigen Caritas steht.
Sie meint: "Jeden Tag eine gute Tat und man kann sich so manche kleine Sünde reuelos leisten...".
Recht hat sie und so haben wir gleich angefangen mit den Werken der Nächstenliebe.


FettNachher

Besonders Leid getan hat uns in der Weihnachtszeit das arme "Bild"- Zeitungsmädchen "Kitty", denn sie hat wie viele der Girlies in dieser Zeitung nichts anzuziehen. Vermutlich verprassen die Herren Redakteure sämtliche Einnahmen und kein Cent bleibt übrig für ein bisschen Damenoberbekleidung.

Und so beschlossen wir: Kitty braucht anständige Klamotten. Nicht lange gefackelt, Liebe ward Tat und schon hatte die Gute ein schönes neues Kleid.
Allererste Designarbeit aus der Textilstadt Augsburg- wir schwören!
Findet ihr nicht, dass Kitty gleich viel besser aussieht? Und glücklicher dazu?

Beflügelt von unserem Erfolg versprechen wir: Ab sofort gibts jeden Monat ein neues Gewand für eine der unbekleideten Bild- Damen.

Ihr dürft gespannt sein,

meinen die Mädels vom "Notgroschen"

Sonntag, 25. Dezember 2011

ENDLICH! WEIHNACHTEN IST VORBEI!

Genug geknipst

Liebe Leser!

Alle Geschenke ausgepackt? Die Weihnachtsgans geschafft?
Dann kanns ja jetzt zum gemütlichen Teil der Feiertage gehen.

Auch wir gönnen uns ein paar freie Tage und schließen unser kleines nichtsnutziges Büro.

Erst zum neuen Jahr gibt es wieder allerhand Nachrichten, die eigentlich keiner braucht.

Also: Seid brav und habt Euch lieb unterm Baum-

Eure Mädels vom "Notgroschen"

Freitag, 23. Dezember 2011

FRUCHTBARKEITSZAUBER! STOINERNER MA HEBT AUGSBURGS GEBURTENRATE!

So einfach geht das mit dem Nachwuchs

Alteingesessene Augsburger wissen es schon lange: Der "Stoinerne Ma", eines der Wahrzeichen der Fuggerstadt, ist auch für die Zahl der Geburten im Stadtgebiet zuständig.
Auf obenstehendem Foto ist zu lesen, was jeder Ur- Datschi schon seit Kindestagen selbstverständlich findet:
Einmal an der Nase des steinernen Bäckermeisters reiben und Eheglück nebst Kindersegen sind garantiert.

Die Nase des "Stoinernen" Mannes

Jährlich folgen mehrere Tausend junge Augsbürgerinnen dem archaischen Ritual, um im wirklichen Leben mit einem guten Ehemann und vielen Kindern gesegnet zu werden.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

SKANDAL AM CHRISTKINDLESMARKT! HÄNDLER FÜLLEN MINDERJÄHRIGE MIT ALKOHOL AB!

Gottseidank

Minderjährige Christkindlesmarktbesucher, die kein Taufzeugnis vorweisen können oder an keinen der gängigen Götter glauben, haben derzeit schlechte Karten.
"Kinderpunsch für Heidenkinder? Kommt nicht in Frage, die sollen ruhig ordentlich Alkohol trinken. Nur wer von den Kleinen katholisch, evangelisch oder sonstwie an einen Herrgott glaubt, selbst wenn der Allah heißt, bekommt hier was mit Null Promille", meint einer der Hardliner unter den Glühweinstandbesitzern auf Augsburgs Adventsamüsiermeile.
Ob die derzeitige Verkaufspraxis an den Getränkeständen des Marktes legitim ist, soll in Kürze das Marktaufsichtsamt prüfen.