Samstag, 2. Mai 2009

IST PETER GRAB AUGSBURGS FLEISSIGSTER REFERENT?


Einer nicht repräsentativen (was auch immer das heißt) Telefonumfrage unserer großen Schwester "Augsburger Allgemeine" zufolge, ist Sunnyboy Peter Grab der städtische Referent, der die größten Akzente in seiner bisherigen Tätigkeit gestetzt hat.
Da fragen wir uns schon, wer unser Heimatblättle denn liest.
Spülfreudige Hausfrauen, Partyvolk, "abc"- Hasser und konservative Stadttheater- Gänger?
Und was lesen alle die, die nicht bei dieser nicht repräsentativen Umfrage mitgemacht haben? Bild, taz oder SZ?
Und wieviel Prozent unserer Stadtbevölkerung sind das?
Oder hat da tatsächlich Volkes Stimme gesprochen?

Wir freuen uns jedenfalls auf das nächste bahnbrechende Projekt unseres dritten Bürgermeisters und gehen jetzt erst mal spülen...


Freitag, 1. Mai 2009

TOLLKÜHN! UNERSCHROCKENE GEWERKSCHAFTLER ENTERN FREILICHTBÜHNE!

Ein paar Teilnehmer mehr hätten es schon sein können!

Wir haben es ja gar nicht mehr geglaubt, dass beim maroden Zustand unserer Freilichtbühne am Roten Tor die Maikundgebung des DGB überhaupt zustande kommt. Zumal einige Tage vorher sogar noch die Bühnenbretter herausgerissen wurden...

Aber Ende gut, alles gut, ein provisorisches Podest trug die Agierenden der leicht nostalgisch anmutenden Veranstaltung sicher durch den Vormittag.
Nach einem Grußwort von OB Gribl, das unsere Reporterin leider verpasst hatte, stand außer DGB- Vertretern auch die Gewerkschaftsjugend am Mikrofon, um ihren Sorgen und Wünschen für die Zukunft Ausdruck zu verleihen.
Ein weiterer Gast der Veranstaltung war der Journalist und Autor des Buches "Die große Gier", Hans Leyendecker mit einem Referat über die Moralvorstellungen in der Wirtschaft. Schade, ein wenig zu abgehoben und weitschweifig! Das ließ so manchen gstandenen Gewerkschaftler gedanklich abdriften, heim zum duftenden Schweinsbraten!

Und dorthin gehen jetzt auch wir Redakteurinnen und wünschen unseren Lesern einen schönen 1. Mai!

Dienstag, 28. April 2009

OB GRIBL SCHWER GEKRÄNKT! RÜCKZUG IN DEN FÜNFFINGERLESTURM!

Gute Miene zum bösen Spiel macht unser Oberbürgermeister

Obwohl er in der Öffentlichkeit gute Miene zum bösen Spiel der Opposition macht, ist unser OB Kurt Gribl schwer gekränkt.

"Da tut man, was man kann, Hundeklos aufstellen, eine Sauberkeitsoffensive starten und auch von meinem tollen Hundertpunkteprogramm habe ich schon so viel erledigt, und was ist der Dank? Wir haben doch gesagt, dass alles, was wir anfassen, in die Brüche geht!", klagt der politische Senkrechtstarter unseres Städtles.
"Da hätte ich doch gleich bei meiner Susi in Kriegshaber bleiben können," fügt er nachdenklich hinzu. Und flüstert dann noch resigniert: "Wer die Linie nicht erkennt, will nicht erkennen, dass wir die Stagnation auflösen..."

Aus diesem Grund will das Stadtoberhaupt das Rathaus verlassen und in Zukunft sein Amt vom Fünffingerlesturm aus ausüben.

Das neue OB- Hauptquartier!

Die hässliche Treppe möchte er in einer ungenehmigten Nacht- und Nebel- Aktion entfernen lassen.
"Wenn einer zu mir herauf will, lass`ich ihm mein Haar herunter", sagt der frustrierte Stadtchef.

Da sind wir ja mal gespannt!

Eure Redakteurinnen, die leider auch die klare Linie nicht erkennen können...

Montag, 27. April 2009

WILLKOMMEN IN AUGSBURG!

Ist die Gestaltung dieser Haltestelle etwa bewusst gewählt?

Steigt der Reisende, der aus dem chicen München kommt, am neuen Bahnhof "Haunstetter Straße" aus und kommt die Treppen zur Straßenbahn herunter, so wird er angenehm überrascht sein. Die unteriridische Haltestelle ist noch um einiges schöner, als der darüberliegende Zuganschluss!
Wunderbare, in gedämpften Farben gehaltene Fresken schmücken die Wände, zierliche Designerbänke laden die müden Fahrgäste zum Verweilen ein und auch die Beleuchtung tut das ihrige dazu, diese Haltestelle zu einem Highlight städteplanerischen Wirkens zu machen.


Eine wirklich geglückte Introduktion auch zum mit wenigen Schritten erreichbaren orangen Portal unserer Fachhochschule, wo sicherlich schon viel über die spannungsgeladene Baumaßnahme diskutiert wird.
Auch wir sagen "Hut ab" und machen die "Haunstetter Straße" zu unserem Lieblingsbahnhof.

Samstag, 25. April 2009

HAPPY BIRTHDAY, BISCHOF MIXA! WIR GRATULIEREN HERZLICH ZUM GEBURTSTAG!

Wir Redakteurinnen haben schon ein Geburtstagspäckle für unseren Bischof gepackt. Was da wohl drin ist?

Heute wollen wir einem Mann zum Geburtstag gratulieren, dessen Stimme immer wieder wie Donnerhall durch die Republik fegt und nicht nur einfache Gemüter mit seinen provokanten, sehr medienwirksamen Aussagen in tiefste Verwirrung stürzt.
68 wird unser Augsburger Kirchenoberhaupt heute und damit er die nächsten Jahre nicht immer so viel Negativwerbung für die Fuggerstadt und ihre vernünftigen Bürger machen kann, haben wir von den Ingenieuren von Daimler Aerospace ein tolles Gerät für ihn entwickeln lassen.


Die neueste Technik in einem handlichen kompakten Gerät. Überall diskret einsatzfähig!

Einen Predigtcontroller der neuesten Generation!

Wir erläutern Euch in Kürze das technische Wunderwerk!
Also:
1. Zeitschaltuhr auf 10 Minuten einstellen, denn danach wird die tollste Predigt langweilig. Außerdem wollen alle Schäflein pünktlich heim zum Sonntagsbraten.
2. Mit der Fernbedienung "Simplex" kommt unser Pontifex spielend zurecht. Einfach rotes Knöpfchen drücken und los gehts!
3. Predigt in den gelben Trichter sprechen, der Schrott wird automatisch ausgefiltert und mit dem Schwabenhobel geschreddert.
4. Und wenn dem Herrn Bischof mal gar kein Lichtle aufgeht, die Glühbirnchen Marke "Prophete" wirken Wunder!

So wünschen wir unserem Bischof Walter einen schönen Geburtstag und noch viele gesunde Lebensjahre.

Die unbarmherzigen Schwestern der "Notgroschen"- Redaktion

Donnerstag, 23. April 2009

LAST NIGHT A DÖNER SAVED MY LIFE! PICKNICK AUF DER MAXSTRASSE! HAT ORDNUNGSREFERENT BÖHM ANGST VOR FRIEDLICHEN PROTESTPICKNICKERN?

Davor haben unsere Stadtordentlichen Angst...


Unsere gut vernetzten Leser wissen natürlich längst Bescheid: Am 6.Juni um 1.01 Uhr solls ein friedliches Protestpicknick gegen das Dönerverbot auf der Maxstraße geben. Eine wirklich tolle Idee.
Wie man hört, hat mittlerweile eine engagierte Dönerkriegerin auf dem Ordnungsamt auch schon ein Formular abgeholt, um die Demo genehmigen zu lassen.
Denn Ärger mit Herrn Böhm, der wegen der dringlichen Angelegenheit schnellstens von seinem Krankenlager wieder aufgestanden ist, will keiner.
Jetzt wollen wir nur hoffen, dass die Stadtverwaltung den kreativen Initiatoren des Picknicks nicht mit absurden Auflagen alles vermiest.
Der Ordnungsreferent hält nämlich den Rathausplatz für viiieel geeigneter...
Wer weiß, was da noch kommt.
Wir denken da z.B. an ein Brotzeitmesserverbot, denn das sind schließlich gefährliche Waffen! Und auch ein Picknickdeckenverbot wäre angebracht, denn die verstoßen womöglich gegen das Sittlichkeitsgebot...

Wir sind jedenfalls dabei am 6.6. und wünschen den Veranstaltern alles Gute!

MERCEDESBESITZER EMPÖRT: DIE ABWRACKPRÄMIE IST ZU NIEDRIG!

Chefarzt Britzlmeier verzichtet auf ein neues Auto, und das mit gutem Grund

Nur 1,5 Prozent der gewährten Verschrottungsprämien entfielen bis Ende März 2009 auf Mercedes, während es z.B.bei Fiat 5,0 und bei VW sogar 14,2 Prozent der Autobesitzer waren, die sich um das Zuckerl vom Staat bewarben.

Warum kaufen sich denn nicht mehr Mercedesfahrer einen neuen Nobelhobel, haben wir uns gefragt. Sind denn die Schlitten so gut, dass man sie von der Wiege bis zur Bahre fahren kann?
Weit gefehlt!
Chefarzt Britzlmeier, ein begeisterter Leser unserer Zeitung, verrät uns den wahren Grund:"Da kann ich die Karre ja gleich fahren, bis dass der Kolbenfresser uns scheidet, oder meine Alte damit endlich an einen Baum knallt," sagt er. "Die paar müden Euro fürs Abwracken sind bei dem Kaufpreis einfach viel zu wenig."


Bei einem Kaufpreis von 100.000 Euro nur 2500 Euro Umweltprämie? Lächerlich!

Da darf Mercedes sich was einfallen lassen ,sonst kauft bald keiner mehr einen ihrer Superschlitten...