Sonntag, 25. Juli 2010

HAPPY BIRTHDAY, NEUE SONNTAGSPRESSE!

Foto: Das gehört zu einem gemütlichen Sonntagsfrühstück

Liebe Kollegen von der Augsburger SoPress!

Neben all`den illustren Gratulanten zu Eurem vierjährigen Bestehen wollen auch wir von Augsburgs kleinstem, nichtsnutzigstem und am wenigsten gelesenem Blättchen es nicht versäumen, Euch Glück zu wünschen.

Tja, wer hätte das gedacht, dass aus dem ominösen Zeitungsnewcomer aus der Tüte am Straßenrand so ein Knaller mit Suchtfaktor wird?

Ihr versüßt uns wöchentlich gratis nebst weichem Ei und Milchkaffee mit Sex, Crime und Rock`n Roll den Sonntagmorgen.
Da kann die brave "Augsburger Allgemeine" glatt einpacken.

Für jeden ist was dabei: Für Mutti der Klatsch auf der letzten Seite, für Papi der Sportteil und eine unbekleidete Dame, die aus unerfindlichen Gründen mal wieder ihre Kleider nicht finden kann, die Joungsters finden Rat und Hilfe bei Hans Schweier, dem Schulpsychologen und auch für uns vom "Notgroschen" gibts natürlich immer jede Menge Informatives und Inspirierendes.

Dieses Mal hat uns besonders der Super- Artikel auf Seite drei erfreut. Die Sache mit Bischof em. Mixa im Frauenkloster, Ihr wisst schon. Auch wir fragen uns, wie die armen Nonnen das schaffen sollen, zusätzlich zu all`dem anderen Kram. Bisher hatten die Klosterfrauen ja einen blinden Kaplan als geistlichen Betreuer, der hats nicht gesehen, wenn nicht ordentlich Staub gewischt oder ein Haar in der Suppe war. Aber jetzt...

Gut, gut, wir halten unsere vorlauten Gedanken in Zaum, denn heute geht es nur um Euch von der "SoapPress".

Also macht weiter so, wir würden Euch sehr vermissen. Und nehmt uns unsere lose Lippe nicht übel.

Herzlichen Gruß

die Mädels vom "Notgroschen"

Donnerstag, 22. Juli 2010

BOMBENALARM IM AUGSBURGER RATHAUS! WIR WAREN DABEI!

Foto: Ist da eine Bombe drin?

Liebe Leser!

Am gestrigen Abend spielten sich im Augsburger Rathaus krimireife Szenen ab.

Der eifrige Hausmeister unseres Stadtschlosses entdeckte einen herrenlosen Koffer im Gebäude und alarmierte sofort die Polizei, denn es konnte sich nur Eines darin befinden: Sprengstoff!!!

Um die Datschibürger nicht zu gefährden, wurde das Gebiet um das Rathaus großräumig abgeriegelt und das Landeskriminalamt eingeschaltet.

Zur Soko gehörte, wie es der Zufall will, auch unser Freund Kommissar Knaller, der nach einem längeren Auslandseinsatz wieder im Lande ist.
Von ihm erfuhren wir- natürlich unter dem Siegel der Verschwiegenheit- die ganze Wahrheit:
Nicht Sprengstoff, sondern das gesamte Reisegepäck von Oberbürgermeister Kurt Gribl befand sich im Koffer. Denn unser Stadtvater hat den ewigen Zoff im Städtle satt und fährt inkognito zwei Wochen an die Adria, um sich zu erholen.
Eigentlich wollte der OB nur noch schnell ein paar Akten als Urlaubslektüre aus seinem Büro holen und kurz zur Toilette, da kam der Hausmeister...

Den Rest der Geschichte kennt Ihr.
Ob Frau Einfalt, die Lebensgefährtin des Bürgermeisters, nun allein mit dem Schlafwagen gen Süden gefahren ist, entzieht sich unserer Kenntnis.

Samstag, 17. Juli 2010

ZEITNOT! AUGSBURGS STRASSENBAUER SIND SAUER!

Foto: Darf das sein?

Unter enormem Arbeitsdruck leiden derzeit Augsburgs Straßenbauer.

"Nicht mal zum Pinkeln hab`ich mehr Zeit, geschweige denn für die Brotzeit", stöhnt Schienenleger Friedemann B. (50).
Damit alle Baustellen pünktlich zum Herbst beendet werden, sind Pausen derzeit ein Fremdwort für alle Beteiligten.
Vom Polier bis zum kleinen Azubi- keiner darf sich eine Auszeit vom stressigen Job nehmen. Und das bei 35 Grad Hitze!

Einer unserer unermüdlichen Reporterinnen gelang dieser Schnappschuss, der die Misere überdeutlich darstellt.
Unglaublich oder...
Fata Morgana?

Das fragen sich
die Mädels vom "Notgroschen"

Montag, 12. Juli 2010

GEFÄHRLICHE KILLERPFLANZE BEISST AUGSBURGER LIEBESPAAR!

Foto: Abstand halten!

Am gestrigen Sonntagabend wurde ein liebeshungriges Augsburger Paar Opfer einer äußerst gefährlichen, in allen Grünanlagen unseres Städtles vorkommenden Pflanze.
Im lauen Halbdunkel auf der Suche nach einer lauschigen Stelle für ein heißes halbes Stündchen begingen die beiden Fuggerstädtler einen folgenschweren Fehler: Anstatt mit einer Taschenlampe den Platz für das erotische Intermezzo erst einmal auszuleuchten, fielen die beiden in ungezügelter Lust sofort übereinander her.

Foto: Vorsicht, bissig!

Diesen Augenblick nutzte das heimtückische Grünzeug zu einem niederträchtigen Angriff und biss zu.
Bis das liebesblinde Paar begriff, dass nicht die Hitze der Sommernacht gewisse Körperteile erregte, war es allerdings schon zu spät.
Lediglich ein Sprung in das an die grüne Lasterhölle angrenzende Bächlein konnte die Qualen der Beiden lindern.

Das Augsburger Amt für Grünordnung, dem der bedauerliche Vorfall heute morgen bekannt wurde, lehnt jegliche Haftungsansprüche ab. Schadensersatzklagen auch von anderen Geschädigten hätten keinen Sinn, denn das horizontale Lagern in den städtischen Grünanlagen geschehe ebenso wie das Stehen und Gehen auf eigene Verantwortung.

Sonntag, 11. Juli 2010

OMINÖS: WER IST PETER WANKMAN?

Foto: Schade, keine Morgenlektüre

Liebe Leser,

auch wir vom nichtsnutzigen "Notgroschen" leiden unter dem Sommerloch, das nicht nur unseren großen Kollegen die Suche nach tollen Schlagzeilen erschwert.
Als wir uns zur Stimmungsaufhellung unsere Lieblingssonntagslektüre holen wollten, wurden wir schwer enttäuscht: Kein einziges Exemplar unserer geliebten "Soap- Press" mehr im Tütchen.

Foto: Sehr geheimnisvoll...

Doch hinter der milchig- durchscheinenden Plastikhülle schimmerte uns etwas äußerst Geheimnisvolles entgegen.
Unser schlafender Spürsinn war sofort geweckt und wir wurden reich belohnt.

Foto: Wow, wahrer kann man es nicht sagen

" Gehirn ist ein Geist.
Alarmieren Sie Peter Wankman", war da in steiler Tuscheschrift auf einem sonnengelben Zettel zu lesen.

Nun fragen wir uns: Ist auch unser Gehirn ein Geist oder haben wir da nur ein paar labyrinthähnliche Windungen, die nach unserem Ableben jeden Pathologen zum Gähnen bringen?
Sind die Artikel, die wir verfassen, hirnlos oder geistreich?
Wer, um Himmels Willen, ist Peter Wankman? Unser neuer Augsburger Bischof oder ein Literaturkritiker?
Deshalb bitten wir Sie, Peter Wankman, melden Sie sich dringend bei uns!
Denn wir wollen es genau wissen!

Die Mädels vom "Notgroschen",
deren Gehirne heute hitzefrei haben

Mittwoch, 7. Juli 2010

ST. MARGARET UND DIE TOLLKÜHNEN MÄNNER


Nachdem Augsburgs ehemalige Schmuddelecke, die Spitalgasse, nun in neuem Glanz erstrahlt, bekommt auch das Kirchlein St. Margaret endlich, was ihm schon lange zusteht.
Dach und Fassade des Sakralbaus, dessen Grundfesten auf das Jahr 1594 zurückgehen, werden renoviert.

Wahrhaft tollkühne Männer kümmern sich nun um das neue Outfit der alten Dame.
Wir sind gespannt, wie Facelifting und Frisur ausfallen und hoffen, dass die hl. Margareta auch die Schutzpatronin aller Gerüstbauer und Dachdecker ist...

Montag, 5. Juli 2010

LEX BAVARICA: BALD LESEVERBOT IN ÖFFENTLICHEN TOILETTEN?

Foto: Bald traurige Wirklichkeit?

Nachdem der bayrische Volksentscheid für ein striktes Rauchverbot in der Gastronomie ein voller Erfolg war, steht für Bayerns Bürger schon die nächste Entscheidung vor der Tür.

Radikale Bücherfreunde aller politischer Richtungen möchten nun auch das Lesen auf öffentlichen Toiletten verbieten.
Diverse Unterschriftslisten für einen Volksentscheid liegen schon in vielen bayrischen Buchhandlungen aus.

Hier ein Auszug aus dem Gesetzesentwurf, den die militanten Bücherwürmer auf den Weg bringen wollen: "Künftig darf in keiner öffentlichen Toilette mehr gelesen werden.
Weder in kleinen Buchhandlungen mit weniger als 75 Quadratmetern und kleinem Notabort, noch in großen Geschäften oder öffentlichen Büchereien, die über großzügige Sanitäranlagen verfügen.
Auch in Bahnhofstoiletten, den Toiletten von kommunalen Einrichtungen oder öffentlichen Bedürfnisanstalten ist das Schmökern hinter verschlossener Tür strengstens verboten."

Nachfragen unserer Redaktion bei mehreren Augsburger Buchhandlungen, so z.B. "Bücher Pustet" und der von uns so geschätzten "Buchhandlung am Obstmarkt" wurden nur sehr vage beantwortet. Man wolle das Ganze auf sich zukommen lassen, hieß es bei Bücher Pustet, wenngleich eine bessere Auslastung des Lesecafes wünschenswert wäre, während die häufig frequentierte Besuchertoilette an ihre Kapazitätsgrenzen stoße.

In der kleinen "Buchhandlung am Obstmarkt" sieht man keinerlei Handlungsbedarf, denn eine Kundentoilette gibt es hier nicht. Stattdessen laden eine Kaffeemaschine und freundliche Kundenbetreuung zum Lesen im Geschäftsraum ein.

Bis Ende August müssen die renitenten Leseratten 20 000 Stimmen sammeln.
Sollten sie erfolgreich sein, dürfen Bayerns Bürger einmal mehr entscheiden...