Montag, 8. März 2010

HEY AUGSBÜRGERINNEN, HEUTE IST WELTFRAUENTAG!


Hallo liebe Leserinnen!

Heute ist unser Tag. Lasst uns anstoßen auf das, was wir schon erreicht haben und frühlingsfrische Pläne machen für das, was wir noch vorhaben.
Denn "geht nicht" gibts bei uns nicht.
Und, liebe Männer, auch wenn Ihrs nicht glaubt, wir können alles. Sogar den Ölstand unseres Autos prüfen, den tropfenden Wasserhahn reparieren und Euch um unsere Finger wickeln.

In diesem Sinne

Die Supermädels vom "Notgroschen"

Samstag, 6. März 2010

CONTAINER- REVIVAL AM RATHAUSPLATZ?

Foto: Raffiniert, der halbe Container

Als wir Mädels vom "Notgroschen" kürzlich bei einem ersten Frühlingsspaziergang über den Augsburger Rathausplatz schlenderten, trauten wir unseren Augen nicht: Mitten auf dem Platz steht ein Container, oder genauer gesagt, ein den verbotenen Gastronomiekisten verdammt ähnlich sehendes Bauwerk.
Und weil wirs immer genau wissen wollen, haben wir die turbogeile Bretterwand umrundet und dann bei einem Milchkaffee im Sitzen das Ganze noch näher betrachtet.

Foto: Verspieltes Dekor, leider ohne Zirbelnuss

Nun wissen wir es genau: Das Cafe Eber hat sich kreativ am Datschicontainerverbot vorbeigemogelt und diese Schachtelkulisse aufgestellt. Die Genehmigung dafür zu bekommen, war sicher ein Kinderspiel.
Vielleicht ziehen die anderen Rathausplatzgastronomen bald nach, dann haben wir wieder mal eine einzigartige "Augsburger Lösung" und ein tolles Labyrinth dazu.

Donnerstag, 4. März 2010

NIVEAUVOLLES SHOPPINGPARADIES IN AUGSBURGS INNENSTADT

Foto: Alles leer...

Als sich unsere Chefredakteurin heute aufmachen wollte, um ihr Büro mit geschmackvollen Accessoires aufzumöbeln, war die Enttäuschung groß: Das niveauvolle "Auktionshaus Augusta" am Rathausplatz hatte seine Tore geschlossen.

Foto: Gottseidank, bloß umgezogen

Nach gründlichen Recherchen wurde unsere Chefin doch noch fündig, das Geschäft, auf das die Augsbürger nicht mehr verzichten können, ist nun in den Räumen des ehemaligen "Woolworth" in der Annastraße zu finden.

Foto: Haustier gefällig?

Das Auktionshaus lässt keinen Wunsch offen und trifft haargenau den Geschmack der Fuggerstädtler.
Aus dem Besitz abgehalfterter Prominenter und asiatischer Adelshäuser werden hier wirklich tolle Dinge verkauft, die jeder, der auf sich hält, dringend benötigt. Ab und zu soll es sogar Versteigerungen geben, bei denen man echte Schnäppchen machen kann.

Foto: Grandiose Skulpturen, für jedermann erschwinglich

Entsprechend groß ist der Andrang in diesem Nobelshop. Am heutigen Nachmittag war das Gedränge so groß, dass man sogar den Achselschweiß seines Nachbarn deutlich riechen konnte.
Denn alle Kunden hatte das Jagdfieber gepackt und die Pretiosen, wie z.B. quadratmetergroße Ölgemälde mit verspielten Sujets zur Verschönerung des häuslichen Ambientes im Bärenkeller, goldene Klodeckel und tibetanische Bierkrüge fanden reißenden Absatz.

Foto: Boah, echte Perser

Als besonderer Renner erwiesen sich echte Perser, die unter dem Motto "Nur ein Perverser kauft sich `nen Perser" weggingen wie warme Semmeln.

Foto: Guck mal, die Schlafzimmerlampe von Dieter Bohlen

Auch Kunden, die nur über wenig Platz in ihren vier Wänden verfügen, finden sicher die eine oder andere hochwertige Pretiose, die den Tag erst so richtig schön macht.

Foto: Passend zum Frühling- sprießende Knospen

Auch die Liebhaber erotischer Kunst kommen voll auf ihre Kosten, ein Brunnen aus dem Nachlass der bekannten Liebesdienerin "Domenica" ist zu einem äußerst günstigen Preis zu haben.Gefüllt mit einer Mischung aus Champagner und Viagra soll das einmalige Stück im Garten der Männerversteherin ein Quell ewiger Freude gewesen sein.

Foto: Fürs eigene kleine Eroscenter ist nichts zu teuer

Wie man hört, soll ein wohlhabender Bauunternehmer aus Siebenbrunn schon ein Auge auf das Schmuckstück geworfen haben und überlegt, es für den Park seines Landsitzes zu erwerben.

Foto: Das muss über die Couch

Doch jetzt genug der Schwärmerei.
Wir finden es wunderbar, dass sich nach all`den billigen niveaulosen "Ein- Euro- Läden" endlich einmal ein richtiges Edel- Ramsch- Geschäft mit Stil in unserer schönen Stadt angesiedelt hat. Ein echter Hingucker und eine wirkliche Bereicherung der innerstädtischen Infrastruktur.
Darauf hat Augsburg schon lange gewartet, weiter so!

Sonntag, 28. Februar 2010

GANS ANDERS: DAS "NUNO"

Foto: Wow, gans schön cool

Wir vom "Notgroschen" hatten einige Bedenken, als sich die gemütliche "Goldene Gans" aus der Altstadt verabschiedete und sich in einen asiatischen Schwan verwandeln sollte.
Zu weit ab vom Zentrum und womöglich ein Treffpunkt für Schickimickis?
Weit gefehlt!

Foto: Gans lange Tafel

Angesiedelt im tollen Ambiente des Textilmuseums ist das Restaurant ein echter Hingucker. Wenn man sich erst einmal von der üblichen Datschi- Kuschelmuffel- Mentalität verabschiedet hat, wird man die außergewöhnliche Architektur und Einrichtung des "Nuno" wirklich genießen.
Und der Zug nach München ist plötzlich gar nicht mehr so wichtig...

Foto: Gans lecker

Klar verirrt sich auch der eine oder andere "Adabei" (österr. für Pseudoprominente) hierher, im Großen und Ganzen ist das Publikum jedoch das gleiche geblieben wie in der alten "Gans".
Und der Weg aus der Innenstadt: Nur halb so lang wie gedacht!
Was die leiblichen Genüsse angeht, ist alles superlecker, voller neuer Ideen und durchaus erschwinglich.
Nicht zu vergessen die netten aufmerksamen Mädels vom Service: großes Lob!
Da das Restaurant nebenbei als Museumscafe fungiert, ist auch ein nachmittägliches Kaffeepäuschen möglich- wenn der Sommer kommt, sogar auf der luftigen Terrasse mit Blick auf historische Gebäude.

Also liebe Leser, schaut mal vorbei im "Nuno", Ihr werdet nicht enttäuscht sein.
Abends empfiehlt es sich allerdings, einen Platz zu reservieren, denn das Interesse ist groß.

Mittwoch, 24. Februar 2010

UNGLAUBLICH! GOOGLE STREET VIEW VERÖFFENTLICHT ERSTE AUGSBURG- BILDER!

Foto: Was soll die Welt nur von uns denken?

Google Street View, ein Suchmaschinenkonzern, der gerade dabei ist, den ganzen Erdball minutiös abzulichten und ins Netz zu stellen, hat auch unser schönes Augsburg im Visier.

Foto: Wenn das ein Tourist sieht...

Unserer Redaktion wurden erste, heiße Bilder zugespielt, die das Internet- Unternehmen von unserem Städtle gemacht hat.
Schockierend!

Foto: Unsere effektive Mülltrennung- sichtbar für jedermann

Da gibts nur eins: Widerspruch einlegen! Augsburg muss sofort gelöscht werden, und zwar komplett!
Also, wer diese skandalösen Bilder im Internet sieht, sollte sich sofort bei Google beschweren.

Foto: Auch die tolle Knutschecke kennen bald alle

Denn wo kommen wir hin, wenn Hinz und Kunz in Übersee sich ein derart falsches Bild von uns machen?

Foto: Geht das außer uns irgendjemand was an?

Wir meinen, nein- und wer uns Datschiburger kennen lernen will, der soll vorbeikommen.
Denn "live" sind wir doch viel besser!

Dienstag, 23. Februar 2010

JETZT REICHTS! KONZERNCHEF DROHT MANAGERN MIT KÜNDIGUNG!

Foto: Das Dienstfahrzeug steht schon bereit

Wie man hört, ist der Boss eines international operierenden Konzerns mächtig sauer auf seine Mitarbeiter. Denn die haben sein Vertrauen schwer missbraucht und auch noch das Ansehen der bereits angeschlagenen Megafirma bei der Bevölkerung weiter geschmälert.
Schon in den nächsten Tagen steht etlichen Filialen des Unternehmens ein Besuch ihres Chefs bevor. Und der will nicht zimperlich umgehen mit seinen gutbezahlten Managern: "Die Bürscherl kauf`i mir...und wenn de Sauhund unsere Firmenphilosophie weiter a so vadrahn, schmeiß i s`alle aussi... wer ned pariert, dem setzt i a Weib als Vorgesetzte vor d`Nasn...", grollt der Firmenleiter.

Auch in Augsburg müssen mehrere Filialen mit einer Visitation rechnen, so z. B. eine Zweigstelle im Herrenbach und das Büro eines medienverliebten Mitarbeiters im Domviertel.

Unbestätigen Berichten zufolge arbeiten bereits hochkarätige Spezialisten, darunter auch Psychologen, Betriebswirte und leichte Mädchen, an einer Umstrukturierung des maroden Unternehmens.
Auf Ergebnisse darf man gespannt sein.

Sonntag, 21. Februar 2010

VOLLWAISE IN DER INNENSTADT ENTDECKT! WO SIND DIE ELTERN?

Foto: Arme Kleine, ganz allein

Heute widmen wir uns wieder einmal caritativen Aufgaben. Unsere Schwester Rabiata hat nämlich auf dem Weg zum Sonntagsgottesdienst diese arme Vollwaise entdeckt.

Seit Tagen, wenn nicht Monaten oder Jahren steht das arme kleine Mädchen an der Ecke Schmiedgasse/Mauerberg und wartet darauf, dass wenigstens einer ihrer Erzeuger mal bei ihr vorbeischaut.
"Anstatt jeden Monat dicke Kohle vom Staat einzusacken und vom Kindergeld ständig neue Farbkübel zu kaufen, könnten sich meine Alten doch auch mal um mich kümmern. Aber das ist ihnen anscheinend egal," schluchzt das bemitleidenswerte Geschöpf.
Unseren Vorschlag, ihr heißen Tee und belegte Brote vorbeizubringen hat die Kleine mit den Worten, sie hätte doch gerne lieber was Hochprozentiges und eine Tüte Pommes, schlichtweg abgelehnt- ebenso unseren Vorschlag, sie erst mal im Mädchenpensionat von St. Ursula unterzubringen. Da wolle sie schon gar nicht hin, nach dem, was man grade so in der "Sonntagspresse" liest, meinte sie.

Ja, und weil uns das rotzfreche Gör trotz allem leid tut, bitten wir die Eltern dringend, sich bei uns zu melden.
Denn das Mädel hat Potential...