Samstag, 7. Mai 2011

SCHLIMME PANNE IM VATIKAN! PÄPSTLICHE BLUTRELIQUIE IST UNECHT!

Es wäre alles so schön gewesen

Eine schlimme Panne macht derzeit dem Vatikan zu schaffen.
Wie unsere Auslandsreporterin aus der italienischen Hauptstadt berichtet, stammt die wundertätige Blutreliquie des kürzlich seliggesprochenen Papstes Johannes Paul II. in Wirklichkeit von einem römischen Taxifahrer.

Das Corpus Delicti

Dem 63- jährigen Giaccomo Strozzapreti, der wegen einer Hüftgelenksoperation im Krankenhaus "Bambino Gesu" lag, wurde ebenfalls Blut abgenommen, um danach eine Bluttransfusion vornehmen zu können.

Vermutlich wurde dabei im Labor die Blutprobe des Papstes mit der des Taxifahrers vertauscht.

Wie dies geschehen konnte, ob es sich um gezielte Sabotage von Ungläubigen handelt und warum auch das Blut eines römischen Mietwagenchauffeurs Wunder bewirken kann, ist noch nicht geklärt.

Donnerstag, 5. Mai 2011

EINMALIG IN DEUTSCHLAND: AUGSBURGS STRICKENDER STADTRAT!

Was hängt denn da für ein buntes Dings?

Wer dieser Tage am Augsburger Rathaus vorbeikommt, wird sich wundern: Keck um die Brüstung des ansonsten wichtigen Gästen vorbehaltenen Balkons gewunden ist ein buntes Strickwerk.
Auf Nachfrage unserer neugierigen Reporterin wurde bekannt, dass neuerdings bei den Stadtratssitzungen gestrickt wird.
Um für mehr Ruhe bei den Zusammenkünften zu sorgen, müssen chronische Schwätzer und Twitterer künftig zur Nadel greifen.


Ganz schön lang

Die Farben des langen Schals, der bereits gestrickt wurde, stehen für die jeweilige Stadtratsfraktion, also "rot" für die SPD und "grün" für die Grünen.
Lediglich die CSU tanzt wieder mal aus der Reihe und hat sich weiße Wolle besorgt.
Bildungsreferent Köhler berichtet begeistert: "Wir haben extra eine pensionierte Handarbeitslehrerin aus der Löweneckschule engagiert, die uns zeigt, wie das geht mit "Rechts-Links" und wer nicht spurt, oder eine Masche fallen lässt, kriegt eine Watschn. Wenn wir das erst mal richtig beherrschen, stricken wir nicht nur gradeaus, sondern auch was richtig Kompliziertes, z. B. schöne warme Pullis für den nächsten Winter. Dann können wir die Heizung im Sitzungssaal abschalten und richtig sparen."

Wie man hört, hat die Methode eines bekannten Verhaltensforschers bereits erste Ergebnisse gebracht. Im Sitzungssaal herrscht deutlich mehr Ruhe. Ob durch die erhöhte Konzentration der Politiker nun auch bessere Entscheidungen getroffen werden, lässt sich frühestens in drei Monaten feststellen.

Dienstag, 3. Mai 2011

BLICK IN DIE NACHBARGEMEINDEN: KÖNIGSBRUNN PLANT ÄNDERUNG DES ORTSNAMENS!

Schon bald Vergangenheit

Königsbrunns Bürgermeister Ludwig Fröhlich (CSU) ist zuversichtlich: Wie er bei einer Pressekonferenz am gestrigen Montag bekannt gab, wird in Bälde das expandierende Städtle im Lechfeld einen neuen Namen erhalten.

Kunstsinnige Gemeinde

"Viel besser als der verstaubte Name "Königsbrunn" passt doch zu uns "Entenhausen", meinte das Stadtoberhaupt zufrieden, "schließlich liegt unsere Gemeinde in einem Gebiet mit vielen Gewässern."

Endlich ein passender Name

An markanten Punkten der Stadt wurde bereits das neue Wahrzeichen, die gelbe Ente, aufgestellt, die in einem interessanten Kontrast zu den expressiven Skulpturen des Künstlers Josef Lang steht.

So ists richtig

Auch die Ortsschilder wurden bereits provisorisch geändert, wobei man in nächster Zeit, ähnlich wie in Ländern mit zweierlei Sprachen, vorerst zweigleisig fahren will.
"Schließlich wollen wir alle unsere Nachbarn, wie z.B. die Meringer, Merchinger, Bobinger, Schwabmünchner und all die anderen Ureinwohner unserer Region nicht völlig verwirren und auch die Augsburger sollen noch wissen, wo sie sich befinden", so der Bürgermeister.
Entsprechende Änderungen bei Landkarten, in Navigationsprogrammen und bei Google Maps sollen in nächster Zeit vorgenommen werden.

Montag, 2. Mai 2011

TOLL! AUGSBURGER BESTATTUNGSUNTERNEHMEN GEWINNT PREIS!

Preiswürdig!

Mit dem Sonderpreis der Deutschen Bestatterinnung wurde das Augsburger Bestattungsunternehmen "Friede" für seinen kreativen neuen Werbeslogan ausgezeichnet.

Das sagt doch alles!

Und auch wir vom "Notgroschen" meinen, der Spruch ist einmalig und gratulieren ganz herzlich!

Sonntag, 1. Mai 2011

DIE DOPPELAUSGABE ZUM 1. MAI! BILDERBOGEN TEIL 2!

Schwester Rabiata, unsere Fachfrau fürs Klerikale, nahm sich an diesem Nachmittag frei.
Anstatt ins Augsburger Priesterseminar, führte sie ihr Sonntagsausflug zu einem Ziel der ganz besonderen Art.

"Die ganze Woche nur Beten und Gutes tun, das kann einem ganz schön auf den Keks gehen, und dann am Sonntag auch noch zum Public Viewing ins Priesterseminar- nein Danke!" meint unsere Unbarmherzige Schwester.
"Statt dem Seligen Johannes Paul II. schau ich mir lieber ein paar ganz andere Oldies an...vielleicht sind da ja auch knackige Jungs dabei..."


Leider war Rabiata ein wenig spät dran, so dass der Großteil der Luxuskarossen schon weg war, doch auch ihre kleine Nachlese kann sich durchaus sehen lassen.


BMWs im "Harry hol mal den Wagen"- Style oder Papas erster schnittiger Opel,



eine Lady in Red und auch Kommissar Knallers Turboflitzer, es war doch noch allerhand Interessantes geboten.
Leider sind ein paar der schönen Bilder durcheinandergeraten, denn Schwester Rabiatas Multimediakenntnisse sind bekanntlich gering.

Wir hoffen, ihr Leser habt trotzdem Euren Spaß daran und wünschen schon jetzt einen guten Start in die erste Maiwoche!


BESSER ALS DIE "NEUE SONNTAGSPRESSE": DER "NOTGROSCHEN"- SONNTAGSBILDERBOGEN!

Liebe Leser, heute präsentieren wir Euch einen ganzen Bilderbogen voll abenteuerlicher Fotos.
Angesichts des herrlichen Maientags ist unsere ganze Redaktion ausgeschwärmt, um sich an illustren Orten des Lebens zu freuen.















So hat unsere Chef-
redakteurin, die einen Hang zu besonders ausgefallenen Reportagen hat, die Gelegenheit genutzt, um am "Tag der offenen Tür" mal im Augsburger
Priester-
seminar
vorbeizu-
schauen und Euch neugierigen Lesern ein paar
spannende
Fotos von
dort mitzu-
bringen.

Viel Spaß
bei den
vielen
einducks-
vollen
Bildern,
die bei einem Rundgang, geführt von einem eifrigen
Semi-
naristen
entstanden.
So z. B. hier unten ein Reliquien-
schrein.
Dass das Leben der Heiligen ein wenig anders ist, als das gewöhnli-
cher Menschen, ist klar, doch Popel in der Nase haben alle Geschöpfe des Herrn...

Außerdem haben wir erfahren, dass Priester erst sprechen lernen müssen, bevor man sie auf die armen Schäflein ihrer Gemeinde loslassen kann.

Warum allerdings hier so grausam Füße mit Nägeln durchbohrt werden und wie der Zaubertrick mit dem schwebenden Buch (siehe unten) geht, konnte unserer Chefin leider niemand erklären.
Nun, sie hatte jedenfalls einen aufschlussreichen Nachmittag, der, wie sie sagte, "echt cool" war.

Verzeihen müsst Ihr uns das abgrundschlechte Layout, denn unser neues Format ist noch in der Erprobungsphase!

Samstag, 30. April 2011

LITERATUR IM "NOTGROSCHEN": "AFRAS WUNDERBALSAM" VON PETER GARSKI

Ganz schön dicker Schmöker

Augsburgs fleißigster Krimiautor hat wieder einmal zugeschlagen: Peter Garskis neuestes Werk, "Afras Wunderbalsam", ist nun, verpackt im gewohnt individuellen, diesmal maigrünen Umschlag, in den meisten Buchhandlungen unseres Städtles erhältlich.

Während "Harry Potter" in sieben Bänden abgehandelt wird, ist bei Klaus Kessler, der Hauptperson in Garskis achtem Krimi, noch lange nicht Schluss.
Wie nicht anders zu erwarten, trifft der passionierte Hobbydetektiv und ehemalige Polizeipressesprecher der Fuggerstadt wieder auf jede Menge verrückte Gestalten.

Tätowierte Frauen, blaue Pudel, eingemauerte Leichen, eine alternde Nutten- WG: Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Dass das so sein muss, ist klar, denn Klaus Kessler ist quasi das Alter Ego Peter Garskis, der hier allerhand Eindrücke aus seinem eigenen Leben in die turbulente Story hineinmischt.
Ebenso findet der Leser eine oft akribisch genaue Beschreibung Augsburger Stadtviertel und zwar durch Pseudonym maskierte, jedoch durchaus erkennbare Persönlichkeiten der Stadt.

Ein wenig trüben textliche Längen und ein oberflächliches Lektorat das 359 Seiten starke Lesevergnügen. Auch Kesslers Freund Helle war nicht, wie auf dem Cover versprochen, mit von der Partie. Die Originalität des ganzen Werkes jedoch gleicht dies mühelos wieder aus. Denn hier schreibt jemand so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.


Fazit: Applaus für soviel Durchhaltevermögen und fantastische Gedanken! Fuggerstädter mit Sinn für Skurriles werden ihren Spaß bei der Lektüre des Selfmadekrimis haben.