Mittwoch, 6. Mai 2009

ACHTUNG AUGSBURGER POSTLER! PERVERSER MISSBRAUCHT PAKETAUFKLEBER!

Hier hat er mal wieder zugeschlagen, der anonyme Täter!

Im südlichen Stadtgebiet Augsburgs treibt ein ganz gemeiner Perverser sein Unwesen!

Unschuldige Paketaufkleber werden zu Hunderten entwendet, mit abartigen Botschaften beschmiert und so geschändet in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt.

Damit dieser Wahnsinn aufhört und die Haftadressen künftig wieder da kleben, wo sie sollen, nämlich am Geburtstagspaket für Tante Rosi, bitten wir unsere Leser um tatkräftige Mithilfe.

Enführt die potentiellen Opfer aus allen Postfilialen! Notfalls mit Gewalt!
Nur so kann Schlimmeres verhindert werden.

Für sachdienliche Hinweise zur Ergreifung des Täters winkt eine satte Belohnung in Form von Postwertzeichen im Wert von 13 Euro und ein Champagnerfrühstück im herrlichen Ambiente des Postamts Grottenau.



Dienstag, 5. Mai 2009

VERSTEHEN AUCH AUGSBURGS SCHÜLER DEN UNTERRICHT NICHT? ELTERNINITIATIVE PLANT NEUE SCHULE! WIRD HERR RANZMAYR REKTOR?


Zieht hier schon bald eine besondere Schule ein?

Auch deutsche Kinder brauchen in der Schule Sprachförderung, meint unser Schulreferent Herrmann Köhler.

Ja, aber was ist denn speziell mit unseren Augsburger Kindern, fragen wir uns!
Wo doch der echte Datschi- Slang immer mehr in Vergessenheit gerät!
Brauchen wir da nicht vielleicht eine Extra- Sprachförderung?

Eine unserer tüchtigen Reporterinnen ist auf eine tolle Eltern- Initiative gestoßen, über die wir hier berichten.


Ein Traum für die Elterninitiative: Die Rote- Tor- Schule

Für wahrhaft Augsburgerische Eltern, bei denen das Turamichele noch am rechten Platz sitzt, und ihre Sprösslinge gab es bisher keine wirklich befriedigende Alternative zum Regelschulbetrieb.
Das soll sich jetzt ändern. Eine Gruppe engagierter Eltern traf sich gestern im "Bauerntanz" zur Gründungsversammlung einer neuen, progressiven Schule.

Unterrichtssprache soll waschechtes Hochfeld- Augsburgerisch sein, denn wer das richtig gut beherrscht, macht als Erwachsener eine Super- Figur auf dem internationalen Parkett.
Die Klassenstärken werden keinesfalls weniger als 24 Schüler betragen, damit die Lehrer sich nicht zu intensiv um ihre Zöglinge kümmern müssen.
Außerdem haben die Eltern sich darauf verständigt, dass leichte Disziplinarmaßnahmen, wie z. B. der in Vergessenheit geratene Rohrstock, eingesetzt werden dürfen, um Ruhe und Ordnung zu gewährleisten.
Auch die interkulturelle Kompetenz wird durch ein buntes Schülergemisch gestärkt. So sollen Kinder aus Neusäß und Göggingen zusammen mit Jakobervorstädtern und Oberhausern unterrichtet werden. Ein spannendes soziales Experiment!
Das Benotungssystem ist ebenfalls außergewöhnlich. Von einer Zirbelnuss bis sechs Kopfnüssen ist alles möglich.

Aufgenommen werden können alle waschechten Augsburger Kinder, mit einem Dringlichkeitsantrag auch Fremdsprachler, die in eigenen Kursen spielerisch auf ihre Zukunft als Datschiburger vorbereitet werden.

Man hofft, Herrn Ranzmayr aus dem Hochfeld, der als einer der Bewahrer unserer schönen Muttersprache gilt, für den Rektoratsposten des hoffnungsvollen Projekts gewinnen zu können.

Montag, 4. Mai 2009

AM SIEBTEN TAGE ABER RUHTE ER...VERKAUFSOFFENER SONNTAG IN AUGSBURG


Da können unsere Pfarrer nur neidisch sein! Was Der Herr nicht schafft, ist für den Hl. Konsumus ein Kinderspiel.
So huldigten am gestrigen Sonntag die Augsburger ihrem wichtigstem Götzen und drängten sich in den Tempeln der Innenstadt.
Nachfolgend einige Impressionen...

Die Speisung der Fünftausend durch die Systemgastronomie

Einer unserer wunderbaren Orte spiritueller Erneuerung

Auch Wunder wurden gewirkt und Blinde wieder sehend gemacht

Ein wahrhaft himmlisches Gefährt, mit dem auch schon bald die Augsburg- Touris bei Stadtführungen herumflitzen sollen

Engelschöre labten die Götzendiener mit süßem Gesang

Und auch unser Stadtprophet war vertreten

Sonntag, 3. Mai 2009

HOI! RAUMSCHIFF AN AVG- HALTESTELLE GELANDET!

Geheimnisvoller Besuch aus dem Weltall?

Hallo, liebe Leserinnen! Heute seid Ihr angesprochen!

An einer Augsburger AVG- Haltestelle ist ein kleines blaues Raumschiff gelandet. Und der "Blaue Klaus", der tollkühne Captain des Fahrzeugs sucht hier bei uns nach einer terrestrischen Freundin!

Die Botschaft des liebeshungrigen Außerirdischen!

"Hier in Augsburg solls ja Super- Bienen geben," meint Klaus. " Schwindelfrei sollte sie sein, über Koch- und Navigationskenntnisse verfügen und die Oberweite nicht unter Körbchengröße D," fügt der kleine muskulöse Raumschiffpilot noch hinzu, der ansonsten wirklich anspruchslos ist.

Also los, liebe Leserinnen, bewerbt Euch um die Gunst dieses außergewöhnlichen Mannes!
Die Gewinnerin ist eingeladen zu einem romantischen Sektfrühstück im kuschligen Spaceshuttle, anschließend gehts zu einem Wellnessausflug in die Therme nach Bad Wörishofen und für den Abend ist ein Starlightdinner geplant.

Ihr seht, der Klaus meints ernst und sucht nicht nur einen One- Night- Stand.

So wünschen wir Euch Mädels viel Glück und freuen uns schon auf die erste Augsburgerin im Weltall!


Samstag, 2. Mai 2009

IST PETER GRAB AUGSBURGS FLEISSIGSTER REFERENT?


Einer nicht repräsentativen (was auch immer das heißt) Telefonumfrage unserer großen Schwester "Augsburger Allgemeine" zufolge, ist Sunnyboy Peter Grab der städtische Referent, der die größten Akzente in seiner bisherigen Tätigkeit gestetzt hat.
Da fragen wir uns schon, wer unser Heimatblättle denn liest.
Spülfreudige Hausfrauen, Partyvolk, "abc"- Hasser und konservative Stadttheater- Gänger?
Und was lesen alle die, die nicht bei dieser nicht repräsentativen Umfrage mitgemacht haben? Bild, taz oder SZ?
Und wieviel Prozent unserer Stadtbevölkerung sind das?
Oder hat da tatsächlich Volkes Stimme gesprochen?

Wir freuen uns jedenfalls auf das nächste bahnbrechende Projekt unseres dritten Bürgermeisters und gehen jetzt erst mal spülen...


Freitag, 1. Mai 2009

TOLLKÜHN! UNERSCHROCKENE GEWERKSCHAFTLER ENTERN FREILICHTBÜHNE!

Ein paar Teilnehmer mehr hätten es schon sein können!

Wir haben es ja gar nicht mehr geglaubt, dass beim maroden Zustand unserer Freilichtbühne am Roten Tor die Maikundgebung des DGB überhaupt zustande kommt. Zumal einige Tage vorher sogar noch die Bühnenbretter herausgerissen wurden...

Aber Ende gut, alles gut, ein provisorisches Podest trug die Agierenden der leicht nostalgisch anmutenden Veranstaltung sicher durch den Vormittag.
Nach einem Grußwort von OB Gribl, das unsere Reporterin leider verpasst hatte, stand außer DGB- Vertretern auch die Gewerkschaftsjugend am Mikrofon, um ihren Sorgen und Wünschen für die Zukunft Ausdruck zu verleihen.
Ein weiterer Gast der Veranstaltung war der Journalist und Autor des Buches "Die große Gier", Hans Leyendecker mit einem Referat über die Moralvorstellungen in der Wirtschaft. Schade, ein wenig zu abgehoben und weitschweifig! Das ließ so manchen gstandenen Gewerkschaftler gedanklich abdriften, heim zum duftenden Schweinsbraten!

Und dorthin gehen jetzt auch wir Redakteurinnen und wünschen unseren Lesern einen schönen 1. Mai!

Dienstag, 28. April 2009

OB GRIBL SCHWER GEKRÄNKT! RÜCKZUG IN DEN FÜNFFINGERLESTURM!

Gute Miene zum bösen Spiel macht unser Oberbürgermeister

Obwohl er in der Öffentlichkeit gute Miene zum bösen Spiel der Opposition macht, ist unser OB Kurt Gribl schwer gekränkt.

"Da tut man, was man kann, Hundeklos aufstellen, eine Sauberkeitsoffensive starten und auch von meinem tollen Hundertpunkteprogramm habe ich schon so viel erledigt, und was ist der Dank? Wir haben doch gesagt, dass alles, was wir anfassen, in die Brüche geht!", klagt der politische Senkrechtstarter unseres Städtles.
"Da hätte ich doch gleich bei meiner Susi in Kriegshaber bleiben können," fügt er nachdenklich hinzu. Und flüstert dann noch resigniert: "Wer die Linie nicht erkennt, will nicht erkennen, dass wir die Stagnation auflösen..."

Aus diesem Grund will das Stadtoberhaupt das Rathaus verlassen und in Zukunft sein Amt vom Fünffingerlesturm aus ausüben.

Das neue OB- Hauptquartier!

Die hässliche Treppe möchte er in einer ungenehmigten Nacht- und Nebel- Aktion entfernen lassen.
"Wenn einer zu mir herauf will, lass`ich ihm mein Haar herunter", sagt der frustrierte Stadtchef.

Da sind wir ja mal gespannt!

Eure Redakteurinnen, die leider auch die klare Linie nicht erkennen können...