Dienstag, 30. Juni 2009

NEUER SKANDAL IN AUGSBURG? TAPPTE JAKOB FUGGER IN DIE EROS- FALLE?


Leider nur schemenhaft zu sehen: Jakob Fugger (2. v. l.)

Ein wirklich spektakuläres Foto gelang einer unserer neugierigen Reporterinnen am frühen Morgen in der Jakobervorstadt!
Jakob Fugger verlässt das Haus bei der Pelikan- Apotheke in Gesellschaft mehrerer unbekannter Damen.
Man munkelt, eine der Weißbehüteten hätte sogar eine Mülltüte dabeigehabt...
Erschreckende Parallelen zu unserem Landesvater oder gar zu Berlusconi, wo wir doch auch zu den nördlichsten Städten Italiens gehören!?

Wir ermitteln fieberhaft weiter...
und wer hier was glaubt, ist selber schuld!

Montag, 29. Juni 2009

WARUM SCHWEIGT DIE AUGSBURGER SKANDALZEITUNG?

Wir "Notgroschen"- Redakteurinnen sind in der Glaubenskrise!

Natürlich lesen wir Mädels vom Notgroschen regelmäßig alle Augsburger Zeitungen. Denn wir wollen immer gut informiert sein, von links und rechts, oben und unten.
Nun müssen wir zu unserem Leidwesen feststellen, dass die "Augsburger Skandalzeitung" seit genau zehn Tagen eisern schweigt.
Keine einzige Zeile, kein witziges Augsburg- Bildle, auch keiner dieser ellenlangen geschichtlichen Artikel, die wir nie zu Ende gelesen haben.
So fragen wir uns, was ist los?
Ist der geschätzte Herr Ausgeber Arno Löb vielleicht nur in den wohlverdienten Urlaub nach Bad Birnbach gefahren? Hat er etwa ein Stipendium von der Staatsanwaltschaft bekommen und schreibt bei freier Kost und Logis in der Dichterklause im Domviertel seelenruhig an seinem nächsten Bestseller? Oder hat er gar eine Einladung auf Lebenszeit der Stadt Gotha angenommen, die ihre Schriftsteller mehr schätzt als unser Datschiburg?

Wie schon so oft, bitten wir unsere Leser in diesem ominösen Fall um ihre Mithilfe, denn: wem können wir noch glauben?

Donnerstag, 25. Juni 2009

ACHTUNG TIERFREUNDE! HEUTE IST TIERISCHER SCHNUPPERTAG!

Noch ist Sittich Moritz ein wenig verschlafen, doch schon bald geht er mit seinem Herrchen zur Arbeit

Für den heutigen Tag hat der Deutsche Tierschutzbund alle Unternehmen zu einem "Tierischen Schnuppertag" aufgerufen.

Konkret heißt das, dass die Mitarbeiter der teilnehmenden Betriebe heute ihre tierischen Lieblinge mitbringen dürfen, damit Fiffi und Bello und all die anderen Lieblinge endlich mal sehen, wie Herrchen oder Frauchen arbeitet.
Das ist doch eine wirklich gute Idee!

Wie schön, wenn Bello mit seinem Herrchen, dem Metzger Meier den Schlachthof kennen lernen darf, Katze Mohrle im schwarzen Stadtratsbüro reinen Tisch macht oder Goldfisch Bruno im farblich passenden orangen Gewand bei der Müllabfuhr mitfährt.

Sittich Moritz hat das große Los gezogen, denn er darf heute mit seinem Besitzer, Chefarzt Britzlmeier in den OP.
Dass ihr Chef einen Vogel hat, wissen seine Mitarbeiter schon lange.

Mittwoch, 24. Juni 2009

MODE VON ANITA MILLER: EIN KNÜLLER!


Ja, wir geben es zu, auch wir "Notgroschen"- Redakteurinnen sind manchmal Fashion Victims.
Aber dass frau in Anita Millers Geschäft in der Pfladergasse schwach wird, ist kein Wunder.


Die gelernte Theaterschneiderin und Absolventin der Deutschen Meisterschule für Mode in München schneidert aus Original Sixties- und Seventiesstoffen tolle Sachen, so z.B. Kleinigkeiten wie Schminktäschchen, Taschen und natürlich viele einmalige Kleidungsstücke.


Also liebe Leserinnen, bevor Ihr mal wieder viel Geld ausgebt für die sauteure Jeans eines anonymen Designers, der sowieso schon genug verdient und die für einen Hungerlohn irgendwo geschneidert wird, geht lieber runter in die Pfladergasse und gönnt Euch so ein Gute- Laune- Kleidungsstück.
Das wird Euch nämlich von der Meisterin persönlich auf die Figur modelliert und ist mit Sicherheit ein Unikat.


Damit ihr wisst, wovon wir sprechen, obenstehend unser Traumkleid des Monats Juni aus garantiert echtem Sechzigerjahrefrottee!

Montag, 22. Juni 2009

WO DER HUND BEGRABEN LIEGT: DIE TIERRUHESTÄTTE AUGSBURG


Wohin mit dem treuesten Gefährten des Menschen, wenn er das Zeitliche gesegnet hat?

Heute wollen wir uns wieder einmal mit einer wirklich wichtigen Frage beschäftigen: Was tun, wenn Dackel Hasso und Dogge Arnie in die ewigen Jagdgründe abtreten?
Einfach irgendwo verscharren oder gar beim Tierarzt in den Müllcontainer?
Das muss nicht sein, denn in Augsburg gibt es einen Platz, wo man würdig und stilvoll von seinem bissigen Haufensetzer Abschied nehmen kann.


Die Tierruhestätte Haunstetten liegt idyllisch und ruhig im Grünen, direkt neben der B17.


Umgeben von grünen Wiesen und einem wunderbaren Blick ins Haunstetter Gewerbegebiet kann der trauernde Tierfreund hier seines Lieblings gedenken.
Gegründet und gepflegt wird die Anlage mit Flair von "ATTIS", der Aktionsgemeinschaft der Tierfreunde in Schwaben e.V.
Und das alles ehrenamtlich, wohlgemerkt.


Lord war für Frauchen ein wahrer Freund- ob Herrchen auch so ein schönes Grab hat?

Günstige 80 Euro in zwei Jahren beträgt die Miete für die Grabstelle, Öffnen und Schließen des Grabes, Beistand und Hilfe bei der Beerdigung mit inbegriffen.

Auch eine Gedenktafel darf angebracht werden. Nur Festbepflanzung, z.B. Christbäume, künstliche Blumen und Grablichter sind leider nicht erlaubt, was wir ein wenig schade finden.

Trotz dieser Einschränkungen zeigen sich die Hinterbliebenen bei der dekorativen Gestaltung der Ruhestätten äußerst kreativ.





Hier ein stilvolles Feng- Shui- Grab


Auch Doppelgräber sind möglich, Alkohol am Grab jedoch verpönt


Eine der Ruhebänke, mit Blick auf die nach Osten gerichteten Grabstätten


Letzter Gruß eines Tierfreundes an seinen verstorbenen Liebling

Wer sich selbst ein Bild von der äußerst gelungenen Anlage machen möchte, hat montags, mittwochs und freitags, jeweils von 14- 17 Uhr die Gelegenheit dazu.
Vielleicht zusammen mit dem geliebten Bello, um schon mal ein schönes Plätzchen auszusuchen.
Auch als Geschenkidee für Tante Berta und ihren schmusigen Liebling ein Knüller, ob jedoch Doppelgräber für Herr und Hund möglich sind, konnten wir nicht in Erfahrung bringen...

Samstag, 20. Juni 2009

DANKE, KURT IDRIZOVIC! VORHANG AUF FÜR AUGSBURGS NEUE STADTBÜCHEREI!

Noch letzte Putzarbeiten, damit die neugierigen Augsbürger freie Sicht haben...


Hurra, endlich ist sie fertig, unsere neue Stadtbücherei am Ernst- Reuter- Platz!
Ohne die Hartnäckigkeit von Kurt Idrizovic, dem Buchhändler unseres Vertrauens, der die "Buchhandlung am Obstmarkt" betreibt und seinen Mitstreitern hätte das Augsburger Aschenputtel wohl noch Jahre oder Jahrzehnte auf ein neues Kleid warten müssen.
Doch jetzt ist es geschafft, aus dem ehemaligen Schmuddelkind ist durch den Kuss des Architektenprinzen Stefan Schrammel eine wunderschöne Prinzessin geworden.



Also nichts wie hin und staunen. Heute ist von 10 bis 22 Uhr Tag der offenen Tür mit vielen Angeboten für die Bürger, z.B. Führungen und Konzerte. Sicher tobt da der Bär, also, wer es etwas ruhiger mag, kommt erst nächste Woche in den neuen Wundertempel zum Schauen und Schmökern.


In der kommenden Woche gibts volles Programm, so unter anderem einen Tag des Engagements, einen Kinder- und Familientag und "Literatur vor Ort".


Wir Redakteurinnen sind hellauf begeistert vom bunten Bauwerk, das sich so hervorragend in diesem engen Hinterzimmer von Augsburgs guter Stube macht und gratulieren allen, die an der mühevollen Realisierung beteiligt waren, zu ihrem Erfolg!


Dienstag, 16. Juni 2009

BRAUCHEN AUGSBURGS LIEBESDIENERINNEN NEUE LESEBRILLEN?


Auch heute machten wir wieder eine rätselhafte Beobachtung:

Warum prangt im erotischen Anzeigenteil eines Augsburger Wochenblatts diese wahrhaft monströse Notiz?
Fünfmal größer als im Normaltext werden da die Meisterinnen der Nächstenliebe dazu aufgefordert, den Anzeigenschluss einzuhalten.
Sind etwa die Lisa, die Angi, die Tanja, die Vicky und all die anderen Damen aus dem horizontalen Gewerbe weitsichtig oder reicht die Stärke ihrer Lesebrillen nicht aus?
Ist ja einerseits auch von Vorteil, wenn sie ihre lüsternen Kunden nur unscharf sehen, denn manchmal könnts frau sonst schlecht werden.

Unsere Schwester Rabiata, die sich der unbarmherzigen Caritas verschrieben hat und bisher Brillen für Afrika sammelte, möchte nun eine Hilfsaktion in der eigenen Stadt starten und ihren Schwestern aus dem Rotlichtmilieu hilfreich unter die Arme greifen.

Unter dem Motto: "Scharfe Brillen für scharfe Mädels- gegen Blindheit beim Verkehr" können bei uns ab sofort überflüssige Lesebrillen abgegeben werden.
Wir werden in den nächsten Tagen auch Brillensammelcontainer mit "Notgroschen"- Logo bei verschiedenen Augsburger Optikern, die sich zur Mithilfe bereit erklärt haben, aufstellen.

Wie immer bei solchen Aktionen bitten wir unsere Leser um tatkräftige Unterstützung!