Montag, 14. Februar 2011

DER "STOINERNE MA" IST SAUER: STADTWERKE SABOTIEREN PROTESTAKTION!

Keiner versteht ihn...

Grund zum Ärgern hat derzeit der "Stoinerne Ma" an der Schwedenstiege.

Nicht etwa üblen Denkmal- Schmierern ist die ominöse Botschaft zuzuschreiben, die tagelang auf dem Körper des Augsburger Originals zu sehen war.

Was soll uns das sagen?

Ganz im Gegenteil, der "Stoinerne Ma" selbst griff zu dem Aufsehen erregenden Bodypainting, um auf seine missliche Lage hinzuweisen.

Dem Vernehmen nach geht es um eine Plagiatsklage, die das Ebenbild des historischen Bäckermeisters Hacker, der ja ein raffinierter Kerl war, anstrengen will.

"Ja woisch`", sagt er, "da gibts drei so junge Kerle, die mich dauernd kopieren und damit auf "youtube" den größten Erfolg haben. Sogar die AVG lässt jetzt in der Strassaboh dauernd so Witzla von dene Doppelgänger von mir laufa...und i schau mitm Ofarohr aufn Bismarckhügel... a bissle was muss da für mi au drin sein...bei meiner bescheidenen Rente..."


Heute nachmittag: Alles wieder weg

Zum größten Ärger des "Stoinernen" Mannes rückte am heutigen Morgen ein Reinigungskommando der Stadtwerke an, um die vermeintlichen Schmierereien an der Augsburger Kultfigur wieder zu beseitigen.

Ob der "Stoinerne Ma" die Klage gegen seine Imitatoren nun einreichen und welchen Anwalt er beauftragen wird?

Wir berichten weiter...

Sonntag, 13. Februar 2011

BALD NUR NOCH STUMMFILME IM AUGSBURGER KINODREIECK?

Das beliebte "Thalia- Kino"

Augsburgs Kinofreunde können sich auf etwas gefasst machen: Wie auf einer Tafel im Datschiburger- Lichtspieltempel "Thalia" zu lesen ist, werden hier in Zukunft alle Filme nur noch in der puristischen Stummfilmversion gezeigt.

Hier ist der Beweis

Gerüchten zufolge wollen Ellen Gratza und Franz Fischer, die kreativen Betreiber des "Augsburger Kinodreiecks", die Zuschauer wieder zurück zu den elementaren Wurzeln des Spielfilms führen.

Denn ein wirklich guter Film braucht keine Worte, sondern überzeugt allein durch seine Bilder.

Im Laufe der nächsten Wochen soll die Lautstärke der gezeigten Filme stufenweise herabgesetzt werden, um die Zuschauer langsam an das neue Format zu gewöhnen.

Eugen Bersenkowitsch, der aus dem "Thalia"- Cafe bekannte Berserker am Klavier, wird, ganz nach historischem Vorbild, dann die musikalische Gestaltung der Lichtspielvorführungen übernehmen.

Dienstag, 25. Januar 2011

DAS KANN JA HEITER WERDEN! GEFÄHRDET SCHLIMMER DRUCKFEHLER AUGSBURGS BRECHTIGSTES FESTIVAL?

Haben wir das nur geträumt?

Ein schlimmer Druckfehler im Programmheft des diesjährigen Brecht- Festivals verursacht derzeit den Machern der Veranstaltung heftiges Kopfzerbrechen.

Aus der langen "Brecht- Nacht" wurde, verursacht durch einen bisher nicht bekannten Saboteur, die lange "Brech- Nacht".

"Eine Katastrophe," stöhnt einer der Verantwortlichen, "jetzt erwarten alle eine unappetitliche Performance in der ganzen Innenstadt. Sogar der Bayrische Rundfunk kommt mit einem Kamerateam, um das Spektakel im ganzen Freistaat publik zu machen. Das ist ja noch peinlicher als die Aphrodite und das Döner- Verbot zusammen..."

Sämtliche kreativen Impulsgeber des Festivals arbeiten derzeit fieberhaft an einem Notfallkonzept, um aus dem blamablen Fehler quasi eine Tugend zu machen.

So sollen z. B. Schiffschaukeln, die in den nächsten Tagen auf dem Rathausplatz aufgestellt werden, für das richtige Festivalfeeling sorgen.

Gesucht werden nun noch Freiwillige, die bereit sind, Brechts Zitat "Wer schiffschaukelt, kann kein Spießer werden", in die Realität umzusetzen.










Sonntag, 23. Januar 2011

AUGSBURGS BEICHTSTÜHLE BALD LEER? ENDLICH ONLINE- BEICHTE MÖGLICH!

Werden Augsburgs Beichtstühle bald überflüssig?
Immer mehr Menschen nehmen das Angebot der Online- Beichte in Anspruch.
Weite Wege, Sitzen in unbequemen, weihrauchgeschwängerten Holzungetümen und womöglich ein unangenehmes Gespräch mit dem Gemeindepfarrer gehören nunmehr der Vergangenheit an.

Stattdessen kann nun der moderne Reuige seine Sünden bequem per Laptop oder iPhone an die zuständige Stelle weiterleiten.

Am gestrigen Samstag Abend bekamen bereits mehrere katholische Pfarrkirchen im Raum Augsburg die Auswirkungen des neuen Mediums zu spüren.
Man spricht in Insiderkreisen sogar von einem Rückgang der Beichtquote um 95%!

Ob das "Beichthaus" nun eine Antwort der Katholischen Kirche auf den zunehmenden Priestermangel ist oder ein innovatives Konkurrenzunternehmen hier auf Kundenfang geht, stand bei Redaktionsschluss leider noch nicht fest.

Samstag, 22. Januar 2011

FLIEGT BALD DER KÖ IN DIE LUFT?

Was wohl in den rot- weißen Hülsen ist?

Augsburgs guter alter Königsplatz ist in Gefahr!
Und wieder einmal haben wir vom "Notgroschen" die Nasen im Wind!

Hier die neuesten Informationen:

Wie man hört, soll der Königsplatz, der als ewiges Verkehrsärgernis unseren Stadtvätern nichts als Sorgen macht und dessen fragwürdiger Umbau demnächst beginnt, durch eine von höchster Stelle angeordnete Sprengung schon bald in Schutt und Asche fallen.

Damit wären alle Diskussionen um gefühlte Mehrspurigkeit, Bäume abholzen und neu anpflanzen, Rechts- oder Linksverkehr und was da sonst noch so an planerischen Meisterleistungen im Raume steht, ein für alle mal erledigt.

Denn wo rein verkehrstechnisch die totale Wüste herrscht, ist dann den braven Datschis vermutlich alles Recht, Hauptsache, die "Strassaboh" fährt wieder.

Angeblich wird der große Knall während des Augsburger "Brech- Festivals", wenn die ahnungslosen Bürger berauscht vom internationalen Programm zur Ehre ihres ungeliebten Sohnes in der schicken Stadthalle der Nachbargemeinde Gersthofen weilen, erfolgen.

Unser Foto zeigt die gut getarnten Sprengstoffhülsen in der Grünanlage des Königsplatzes, die ein anonymer Sprengmeister zur rechten Zeit zünden wird.

Durch die geschickte Plazierung des superscharfen TNTs soll außerdem vermieden werden, dass das sowohl architektonisch als auch sozialwissenschaftlich interessante Kundencenter der AVG bei der Sprengung Schaden leidet. Es wird als Mahnmal für die Opfer des Augsburger Nahverkehrs in eine Gedenkstätte umgewandelt.

Donnerstag, 20. Januar 2011

ENDLICH: BETREUTES WOHNEN FÜR TAUBEN!

Am Königsplatz gibts allerhand Neuigkeiten

Was wir uns schon lange gewünscht haben, ist endlich in Erfüllung gegangen: Endlich gibt es betreute Wohnanlagen auch für Tauben.
Die neuen Luxusunterkünfte fürs Federvieh bieten außer kuschligen Nistplätzen und artgerechtem Futter samt Antibabypille auch psychosoziale Betreuung durch geschulte Angestellte des Augsburger Umweltreferats an.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf eines unserer Lieblingslieder des Wiener Satirikers Georg Kreisler aufmerksam machen.
Wie heißt es da so schön im Walzertakt:

"Die Bäume sind grün
und der Himmel ist blau-
gehn ma Tauben vergiften im Park...

Kanns geben im Leben ein größres Plaisir,
als Taubenvergiften im Park..."

Und wen wir jetzt neugierig gemacht haben, der klickt sich bei youtube rein und genießt die Originalversion!

So long, liebe Leser,

Eure Täubchen

vom "Notgroschen"


Montag, 17. Januar 2011

RÄTSEL AN DER KARMELITENMAUER ODER: WER IST ROSI?

Schon wieder rätselhafte Zeichen...

Liebe Leser!

Wie Ihr wisst, beschäftigen wir uns leidenschaftlich mit den geheimnisvollen Zeichen, die man an vielen Stellen unseres Städtles entdecken kann.

An der Karmelitenmauer wohnt Rosi

Bei einem Spaziergang entdeckten wir diesmal an der Karmelitenmauer dieses Stadtpflänzchen, das wir spontan "Rosi" getauft haben.

Wie immer sind wir für Hinweise über den Urheber und die Bedeutung des Emblems äußerst dankbar.

Einen schönen Wochenanfang wünschen

die Mädels vom "Notgroschen"