Montag, 22. Juni 2009

WO DER HUND BEGRABEN LIEGT: DIE TIERRUHESTÄTTE AUGSBURG


Wohin mit dem treuesten Gefährten des Menschen, wenn er das Zeitliche gesegnet hat?

Heute wollen wir uns wieder einmal mit einer wirklich wichtigen Frage beschäftigen: Was tun, wenn Dackel Hasso und Dogge Arnie in die ewigen Jagdgründe abtreten?
Einfach irgendwo verscharren oder gar beim Tierarzt in den Müllcontainer?
Das muss nicht sein, denn in Augsburg gibt es einen Platz, wo man würdig und stilvoll von seinem bissigen Haufensetzer Abschied nehmen kann.


Die Tierruhestätte Haunstetten liegt idyllisch und ruhig im Grünen, direkt neben der B17.


Umgeben von grünen Wiesen und einem wunderbaren Blick ins Haunstetter Gewerbegebiet kann der trauernde Tierfreund hier seines Lieblings gedenken.
Gegründet und gepflegt wird die Anlage mit Flair von "ATTIS", der Aktionsgemeinschaft der Tierfreunde in Schwaben e.V.
Und das alles ehrenamtlich, wohlgemerkt.


Lord war für Frauchen ein wahrer Freund- ob Herrchen auch so ein schönes Grab hat?

Günstige 80 Euro in zwei Jahren beträgt die Miete für die Grabstelle, Öffnen und Schließen des Grabes, Beistand und Hilfe bei der Beerdigung mit inbegriffen.

Auch eine Gedenktafel darf angebracht werden. Nur Festbepflanzung, z.B. Christbäume, künstliche Blumen und Grablichter sind leider nicht erlaubt, was wir ein wenig schade finden.

Trotz dieser Einschränkungen zeigen sich die Hinterbliebenen bei der dekorativen Gestaltung der Ruhestätten äußerst kreativ.





Hier ein stilvolles Feng- Shui- Grab


Auch Doppelgräber sind möglich, Alkohol am Grab jedoch verpönt


Eine der Ruhebänke, mit Blick auf die nach Osten gerichteten Grabstätten


Letzter Gruß eines Tierfreundes an seinen verstorbenen Liebling

Wer sich selbst ein Bild von der äußerst gelungenen Anlage machen möchte, hat montags, mittwochs und freitags, jeweils von 14- 17 Uhr die Gelegenheit dazu.
Vielleicht zusammen mit dem geliebten Bello, um schon mal ein schönes Plätzchen auszusuchen.
Auch als Geschenkidee für Tante Berta und ihren schmusigen Liebling ein Knüller, ob jedoch Doppelgräber für Herr und Hund möglich sind, konnten wir nicht in Erfahrung bringen...

Samstag, 20. Juni 2009

DANKE, KURT IDRIZOVIC! VORHANG AUF FÜR AUGSBURGS NEUE STADTBÜCHEREI!

Noch letzte Putzarbeiten, damit die neugierigen Augsbürger freie Sicht haben...


Hurra, endlich ist sie fertig, unsere neue Stadtbücherei am Ernst- Reuter- Platz!
Ohne die Hartnäckigkeit von Kurt Idrizovic, dem Buchhändler unseres Vertrauens, der die "Buchhandlung am Obstmarkt" betreibt und seinen Mitstreitern hätte das Augsburger Aschenputtel wohl noch Jahre oder Jahrzehnte auf ein neues Kleid warten müssen.
Doch jetzt ist es geschafft, aus dem ehemaligen Schmuddelkind ist durch den Kuss des Architektenprinzen Stefan Schrammel eine wunderschöne Prinzessin geworden.



Also nichts wie hin und staunen. Heute ist von 10 bis 22 Uhr Tag der offenen Tür mit vielen Angeboten für die Bürger, z.B. Führungen und Konzerte. Sicher tobt da der Bär, also, wer es etwas ruhiger mag, kommt erst nächste Woche in den neuen Wundertempel zum Schauen und Schmökern.


In der kommenden Woche gibts volles Programm, so unter anderem einen Tag des Engagements, einen Kinder- und Familientag und "Literatur vor Ort".


Wir Redakteurinnen sind hellauf begeistert vom bunten Bauwerk, das sich so hervorragend in diesem engen Hinterzimmer von Augsburgs guter Stube macht und gratulieren allen, die an der mühevollen Realisierung beteiligt waren, zu ihrem Erfolg!


Dienstag, 16. Juni 2009

BRAUCHEN AUGSBURGS LIEBESDIENERINNEN NEUE LESEBRILLEN?


Auch heute machten wir wieder eine rätselhafte Beobachtung:

Warum prangt im erotischen Anzeigenteil eines Augsburger Wochenblatts diese wahrhaft monströse Notiz?
Fünfmal größer als im Normaltext werden da die Meisterinnen der Nächstenliebe dazu aufgefordert, den Anzeigenschluss einzuhalten.
Sind etwa die Lisa, die Angi, die Tanja, die Vicky und all die anderen Damen aus dem horizontalen Gewerbe weitsichtig oder reicht die Stärke ihrer Lesebrillen nicht aus?
Ist ja einerseits auch von Vorteil, wenn sie ihre lüsternen Kunden nur unscharf sehen, denn manchmal könnts frau sonst schlecht werden.

Unsere Schwester Rabiata, die sich der unbarmherzigen Caritas verschrieben hat und bisher Brillen für Afrika sammelte, möchte nun eine Hilfsaktion in der eigenen Stadt starten und ihren Schwestern aus dem Rotlichtmilieu hilfreich unter die Arme greifen.

Unter dem Motto: "Scharfe Brillen für scharfe Mädels- gegen Blindheit beim Verkehr" können bei uns ab sofort überflüssige Lesebrillen abgegeben werden.
Wir werden in den nächsten Tagen auch Brillensammelcontainer mit "Notgroschen"- Logo bei verschiedenen Augsburger Optikern, die sich zur Mithilfe bereit erklärt haben, aufstellen.

Wie immer bei solchen Aktionen bitten wir unsere Leser um tatkräftige Unterstützung!

Montag, 15. Juni 2009

HÄNGEN AUGSBURGER ZAHNÄRZTE IHRE KRAWATTEN AN DEN NAGEL?


Die finanzielle Situation der Augsburger Ärzte wird immer dramatischer.
Hat etwa dieser Zahnarzt an der Haunstetter Straße aus purer Verzweiflung seine Krawatte an den Nagel gehängt und jobbt nebenbei bei "Burger- King", wie uns die Krawattennadel verrät? Oder ist er gar mit seinem alten verrosteten Auto an den danebenstehenden Baum gefahren?
Ein wahrhaft ominöser Fall.
Kommissar Knaller, ein weiterer treuer Leser unserer Zeitung, der uns auch bei Verkehrsdelikten aller Art, wie z.B. Radeln auf dem Gehweg, berät, hält Selbstmord für unwahrscheinlich.

So tappen wir Redakteurinnen weiter im Dunklen, was uns die Krawatte am Zahnarztschild sagen will.
Wenn Ihr, liebe Leser, eine Antwort wisst, meldet Euch umgehend bei uns, damit wir nach dem Zähneputzen ruhig schlafen gehen können!

Eure steilen Zähne vom "Notgroschen"

Mittwoch, 10. Juni 2009

HOLLÄNDISCHES GRAS IN DER IMPULS- ARENA?


Donnerwetter!
Wieder einmal hat uns eines unserer Lokalblättchen, nämlich das "Augsburger Extra", auf eine heiße Fährte gebracht.
In der "Impuls- Arena" wächst doch jetzt tatsächlich Gras aus Holland.
Soweit wir wissen, kann man das auch rauchen...
Begibt sich der FCA etwa auf kriminelle Abwege?
Verständlich wäre es, denn sind die Graspflänzchen erst groß, lassen sie sich prima für teures Geld verkaufen und die Finanzierung der Außenfassade des Stadions wäre gesichert.
Auch die energielosen Spieler des Vereins könnten davon profitieren: Jeden Tag ein Joint, und der Tag, äh das Tor, ist Dein Freund...


Und weil wir es ganz genau wissen wollten, haben wir eine Undercover- Agentin auf gefährliche Mission zum Stadion geschickt. Denn "geht nicht" gibts nicht bei uns.


Bäuchlings an schwer bewaffneten Wachen vorbeirobbend, machte unsere tollkühne Schwester diese hochexplosiven Fotos.
Mohn in Hülle und Fülle! Da hat doch die Drogenmafia ihre Hände im Spiel!


Auch der elektrifizierte Bauzaun und die dahinter lauernden scharfen deutschen Zwergpudel waren kein wirkliches Hindernis für unsere Augsburger Lara Croft: Hundeleckerlis von Aldi, mit einer Prise Strychnin versetzt, für die süßen Köter und eine Hightech- Metallschere aus dem Nähkästchen ihres Freundes James, der lieber rührt als schüttelt, öffneten das Tor zum Datschiburger Fußballolymp.


Und siehe da, unsere Vermutungen wurden bestätigt: Pflänzchen in Hülle und Fülle im Stadion!
Reinste Ware, auf 8000 Quadratmetern. "Es hat gute Qualität", sagt Alexander Schaal (ist der verwandt mit unserem Umweltreferenten?) von der Gartenbaufirma Moser. Und auch John Hendriks, der Chef der niederländischen Grasfirma freut sich, dass die Deutschen auch mal was anderes als Käse von den Holländern kaufen.
Wie wir hören, soll das Gras dieser Tage zum ersten Mal gemäht werden.
Das gibt `ne Party. Wer dazu eingeladen ist, verraten Euch demnächst

Eure völlig nüchternen Redakteurinnen vom "Notgroschen"


Dienstag, 9. Juni 2009

OASE IN DER STADT: DAS "CAFE AM MILCHBERG"


Heute wollen wir einmal ungezügelt Werbung machen für eines der besten Cafes unserer Stadt.
Eigentlich sollte das Ganze ja unter uns bleiben, denn sonst finden wir Redakteurinnen bald keinen Platz mehr dort, um uns von unseren stressigen Recherchen auszuruhen.
Das "Cafe am Milchberg" wird von den Ulrichswerkstätten Augsburg, Werkstätten für behinderte Menschen, betrieben.
Da gibts für jeden Geschmack etwas: leckere Mittagsgerichte, nachmittags delikate selbstgebackene Kuchen und abends des Öfteren kulturelle Veranstaltungen.
Neben dem in klarer moderner Linie gestalteten Gastraum kann der Besucher bei schönem Wetter auch im lauschigen Garten mit Blick auf St. Ulrich ausspannen und genießen.
Besonders erwähnenswert ist die immer freundliche Bedienung durch die aufmerksamen Servicekräfte des Cafes.
Also liebe Leser und Leserinnen, wer`s noch nicht kennt, einfach mal ausprobieren...



Montag, 8. Juni 2009

NOTGROSCHEN- REDAKTEURINNEN GESTEHEN: WIR WAREN NICHT AUF DEM DÖNER- PROTESTPICKNICK!


Wir Redakteurinnen waren diesmal nicht konsquent...

Da haben wir Euch Leser schwer ermutigt, in der Nacht von Samstag auf Sonntag am Döner- Protest- Picknick teilzunehmen- und das auch bei Regen und Sturm!

Wir Mädels vom "Notgroschen" wollten eigentlich auch kommen, aber als es dann immer später am Abend wurde und bei uns in der Redaktion immer gemütlicher, haben wir alle guten Vorsätze fahren lassen. Da kam uns der Spruch von Erich Kästner: "Entweder man lebt, oder man ist konsequent" grade recht.
So haben wir die Picknickdecke halt im Warmen ausgebreitet und gehofft, dass die tüchtigen jungen Augsbürger auch ohne uns protestieren.

Hat ja auch geklappt, wie man hört. Denn das hätte uns echt leid getan für Daniela Gerblinger und Jan Fertig, die Initiatoren der Aktion.

Fast 1ooo Teilnehmer waren auf dem Rathausplatz, Hasan Tekin vom "Arkadas" verteilte chice Döner- Papiermützchen und der mutige Ornungsreferent Walter Böhm stellte sich einer Diskussion mit den Demonstranten.
Da hat es uns dann doch wieder leid getan, dass wir nicht dabei waren, denn da gabs sicher enorm viel Material für Satire...

Wie`s denn auch sei: Schön, dass die Demo ein zumindest optischer und zahlenmäßiger Erfolg war.

Aber ansonsten wird wohl alles beim Alten bleiben hier in Datschischilda...